WM 2026 – Xhaka: «Bei elf gegen elf hätten wir Argentinien gehabt»
Die Nati scheidet an der WM 2026 knapp gegen Argentinien aus. Granit Xhaka wähnte sich auf der Siegerstrasse, bevor ein Platzverweis «alles verändert» hat.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweizer Nati muss sich gegen Argentinien in der Verlängerung geschlagen geben.
- Granit Xhaka schwärmt: «Wir haben uns auf dem Platz gut gefühlt und hatten mehr Energie.»
- Der Embolo-Platzverweis ändert die Situation – Captain Xhaka hadert: «Richtig bitter».
Der Traum vom ersten WM-Halbfinal der Geschichte platzt für die Schweizer Nati in der Verlängerung gegen Argentinien. In Unterzahl verliert die Nati den Viertelfinal der WM 2026 nach 120 Minuten mit 1:3.
«Es tut weh», gibt Captain Granit Xhaka nach dem Spiel zu. Er sagt: «Wir sind gut gestartet – dann kassieren wir dieses Gegentor nach Eckball.» Trotzdem habe man danach nur noch die Schweiz gesehen.
Xhaka: «Haben uns richtig wohl gefühlt»
«Wir haben in der ersten Hälfte nicht viel kreiert, aber die zweite war unsere Halbzeit», sagt Xhaka. «Wir haben mehr riskiert und getroffen. Da haben wir uns auf dem Platz richtig wohl gefühlt, hatten mehr Energie und die nötige Mentalität.»

Doch dann die verhängnisvolle Szene: Schiedsrichter Pinheiro schickt Breel Embolo nach Ansicht der VAR-Bilder für eine Schwalbe mit Gelb-Rot vom Platz. «Richtig bitter für uns», hadert Xhaka. «Wir waren so gut im Spiel und hatten das Gefühl, dass da mehr drin ist.»
«Rote Karte hat alles verändert»
Doch statt auf den Führungstreffer zu gehen, muss die Schweizer Nati plötzlich mit zehn Mann verteidigen. «Die Rote Karte hat alles verändert», bilanziert Xhaka. «Ich glaube wirklich: Bei elf gegen elf hätten wir sie gehabt.»
00:00 / 00:00
War die Nati mit Weltmeister Argentinien auf Augenhöhe? «Das ist noch schön gesagt», sagt Xhaka mit ironischem Unterton. «Es wäre schön, wenn man von euch nach so einem Spiel etwas mehr Lob kriegt.»

Der Captain findet: «Wir können stolz auf uns sein. Wir haben guten Fussball und guten Charakter gezeigt.» Xhaka bilanziert: «Fussball tut nicht immer gut, sondern manchmal auch richtig weh.»
















