Akanji freut sich über die Jubelbilder aus der Schweiz an der WM 2022. Im Achtelfinal gegen Portugal habe die Schweiz eine Chance.
WM 2022
Manuel Akanji, die Nati und die ganze Schweiz jubeln: Die Qualifikation für die K.o.-Phase ist geschafft. - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Fabian Schär spielt an der WM auch für die Fans zuhause.
  • Man habe gezeigt, dass man stolz sei, das Land zu vertreten.
  • Nach einem Durchhänger habe man gegen Serbien eine gute Reaktion gezeigt.

Mit einem 3:2-Sieg über Serbien qualifiziert sich die Schweizer Nati für den Achtelfinal an der WM 2022 in Katar. In der Schweiz wird über den Triumph gejubelt.

Bilder von zuhause zu sehen sei unglaublich, sagt Manuel Akanji nach dem Spiel. Was in der Schweiz abgehe, komme ihm in den Sinn, wenn er die Fans auf den Rängen sehe. Und dann, wenn er in der Kabine die Nachrichten der Familie und Freunde sehe, so der Verteidiger.

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Fabian Schär kommt an der WM 2022 wegen Krankheitsausfällen zum Einsatz und zeigt eine gute Leistung. - Keystone

Fabian Schär sagt, es sei etwas vom Schönsten, zu wissen, dass die Fans in der Schweiz die Nati verfolgten. Er spiele auch für diese Leute. «Wir haben heute gezeigt, dass wir mit viel Herz dabei und stolz sind, die Schweiz zu vertreten.»

Der Newcastle-Verteidiger erfuhr erst kurz vor dem Spiel, dass er spielen wird. Doch er habe eine gute Saison gespielt und sei gut drauf, so Schär. «Wenn es mich gebraucht hat, war ich da.» Es sei sehr wichtig, dass jeder bereit sei.

Kobel
Gregor Kobel erhielt gegen Serbien nur wenige Chancen, sich auszuzeichnen. - Keystone

Ein weiterer Ersatzmann, der wegen eines Ausfalls im Einsatz stand, war Goalie Gregor Kobel. Er habe sich sehr gefreut, es sei aber ein schwieriges Spiel für ihn gewesen, «ich wurde nicht warmgeschossen».

Allgemein sei es eine schwierige Partie gewesen. Doch die Schweiz habe ihr Spiel durchgezogen, das zeichne die Mannschaft aus, so Kobel. Akanji sagt, es sei ein verdienter Sieg, man habe es souverän gemacht.

Remo Freuler: Nicht der Glücklichste nach der ersten Halbzeit

Nach dem 1:0 sei man nachlässig und dafür bestraft worden, analysiert Schär. Doch man habe eine starke Reaktion gezeigt und das Spiel gedreht. «Das zeigt den Charakter der Mannschaft.»

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Remo Freuler schiesst an der WM 2022 das entscheidende 3:2 gegen Serbien. - Keystone

«Wir haben die Serben zurück ins Spiel geholt», sagt Remo Freuler. «Durch individuelle Fehler, einer davon von mir.» Er stand bei beiden Gegentoren im Mittelpunkt: Vor dem 1:1 verliert er den Ball, vor dem 1:2 kann er nicht klären.

Nach der ersten Halbzeit sei er nicht der glücklichste Mensch gewesen, sagt er nach dem Spiel. Doch es sei wichtig, wie man sich danach auf dem Platz präsentiere und reagiere. Er sei umso glücklicher, dass ihm das gut gelungen sei. «Ich bin froh, dass ich der Mannschaft helfen konnte», so der Torschütze zum 3:2.

Djibil Sow: Nach der Gruppenphase kommen «Bonusspiele» an der WM 2022

Das grosse Ziel, das Überstehen der Gruppenphase an der WM 2022, habe man geschafft, sagt Djibril Sow. «Jetzt kommen Bonusspiele.» Man wolle weiterkommen, dafür brauche es aber eine perfekte Leistung, doch auch das habe man schon geschafft. Die Schweiz trifft im Achtelfinal am Dienstag auf Portugal mit Cristiano Ronaldo.

Packen wir am Dienstag an der WM Portugal im WM-Achtelfinal?

Portugal sei sehr gut, sagt auch Akanji. Vieles liege drin, man habe eine Chance. Er verweist auf das letzte Aufeinandertreffen mit Portugal, dass die Schweiz mit 1:0 gewinnen konnte.

«Wir müssen uns bewusst sein, dass wir eine unglaubliche Chance haben», sagt Schär. Es könne aber auch ganz schnell auf eine Seite kippen. Zuerst wolle er aber das Weiterkommen feiern. Ab Samstag werde er sich dann auf Portugal konzentrieren und freuen.

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