WEURO 2025 - Sundhage: «Schweizer Frauenfussball-Zukunft phänomenal»

    Etienne Sticher
    Etienne Sticher

    Bern,

    Die Schweiz unterliegt im Viertelfinal der WEURO 2025 mit 0:2 gegen Spanien. Trainerin Pia Sundhage sieht für die Nati dennoch eine erfolgreiche Zukunft voraus.

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    Pia Sundhage blickt optimistisch in die Zukunft. - SRF

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach dem EM-Aus gegen Spanien ist Trainerin Sundhage stolz auf ihre Spielerinnen.
    • Die Zukunft des Schweizer Frauenfussballs sei phänomenal, die Jungen würden immer besser.
    • Die Trainerin prognostiziert, dass die Schweiz irgendwann im Final stehen wird.

    Mit 0:2 verliert die Schweizer Nati gegen die Weltmeisterinnen aus Spanien und scheidet an der WEURO 2025 im Viertelfinal aus. Der Traum der grossen Überraschung an der Heim-EM ist damit geplatzt. Doch Trainerin Pia Sundhage blickt zuversichtlich nach vorne.

    «Die Zukunft des Schweizer Frauenfussballs ist einfach nur phänomenal», sagt sie im Interview mit SRF. Sie werde «leuchtend» sein. «Irgendwann werden wir im Final stehen.»

    Der Grund für ihren Optimismus: Die jungen Spielerinnen werden in einem Jahr noch besser sein. Sie hätten bereits den Mut, mit etwas mehr Erfahrung würden sie immer besser werden. «Irgendwann werden sie fantastisch sein.»

    Mit Leila Wandeler (19), Iman Beney (18) und Sydney Schertenleib (18) standen mehrere Talente unter 20 Jahren im Einsatz. Man müsse nur Geduld haben, sagt Sundhage.

    Sundhage: Spielerinnen hatten an der WEURO 2025 gemeinsam Spass

    Ein weiterer wichtiger Faktor sind die Fans, die die WEURO 2025 mit Begeisterung und in Scharen verfolgen. «Das Publikum war phänomenal», sagt die Trainerin nach dem Viertelfinal. Die Begeisterung habe das Spiel anders gemacht.

    Sie sei sehr stolz auf ihre Spielerinnen, sagt Sundhage. Sie hätten nie aufgegeben, auch mit dem 0:2-Rückstand und in Unterzahl nicht. «Das wird sich langfristig auszahlen.»

    Bist du optimistisch für die Zukunft der Schweizer Frauen-Nati?

    Vor und während des Turniers hätten sich die Akteurinnen zu einem Team geformt, sich verbunden und gemeinsam Spass gehabt. «Die Ehre und der Verdienst ist den Spielerinnen zuzuschreiben.»

    Und wie geht es jetzt weiter für Pia Sundhage? «Ich weiss es nicht. Ich bin müde und muss erst einmal schlafen.»

    Kommentare

    User #5882 (nicht angemeldet)

    Gegen Spanien viel zu spät gewechselt ! Wenn man 0 - 2 zurückliegt, muss man nicht bis zur 89. Minute warten, um zusätzliche Offensivkräfte reinzunehmen ! Das ist die einzige Kritik, die ich der Frau Sundhage vorwerfe !!!

    User #6296 (nicht angemeldet)

    Wichtig, man macht es IT viel Freude

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