Super League: Das sind die zwölf Teams der Saison 2026/27
Diese zwölf Mannschaften spielen in der Saison 2026/27 in der Super League.

Das Wichtigste in Kürze
- Seit 2003 wird der Meister in der Super League ermittelt, vorher hiess die Liga NLA
- Zur Saison 2023/24 wurde die höchste Schweizer Liga auf zwölf Teams aufgestockt.
- Das sind die Mannschaften, die heuer um den Titel spielen.
In den vergangenen zehn Jahren dominierten der FC Basel und YB die Schweizer Super League. Ab 2023 erhielten sie mehr Konkurrenz: Die Liga wurde auf zwölf Teams aufgestockt.
Der FC Basel ist der erfolgreichste Club der neueren Zeit und feierte insgesamt 21 Meistertitel. Nur GC wurde mit insgesamt 27 Titeln noch häufiger Meister.
Zwischen 2010 und 2017 stemmte der FCB den Kübel acht Mal in Serie. Nach einer längeren Durststrecke schlagen die Bebbi 2025 zurück und holen ihren 21. Titel.

In den letzten zehn Jahren war YB der Hauptkonkurrent der Bebbi. Die beiden Teams dominierten die Liga und lieferten sich packende Duelle. Die Young Boys sind nach dem Titel in der Sason 2023/24 17-facher Schweizer Meister.
2018 wurde Gelb-Schwarz nach einer Durststrecke von 32 Jahren wieder Schweizer Meister. Die Berner doppelten 2019, 2020 und 2021 nach.

2022 musste sich YB mit Rang 3 begnügen, 2023 holte Gelb-Schwarz aber das Double, 2024 die Meisterschaft. In der Saison 2024/25 reichte es nach einem üblen Fehlstart noch auf Rang 3.
Noch schlechter lief es 2025/26, als die Berner und Rückkehrer Seoane nur auf Rang 6 landeten.
Maassen für FCSG zum Cup-Sieg
Der FC St. Gallen ist im Mittelfeld der Liga zu finden. Die Ostschweizer, zweifacher Meister, waren zwischenzeitlich in die NLB abgestiegen und kämpfte mit finanziellen Problemen.
Unter der neuen Führung mit Präsident Matthias Hüppi, Sportchef Alain Sutter und Peter Zeidler wurde eine neue grün-weisse Euphorie entfacht.

Zur Saison 2024/25 ist nur noch Hüppi im Amt: Alain Sutter musste den Club im Winter verlassen, neuer Sportchef ist Roger Stilz. Auf Trainer Zeidler (neu in Bochum) folgt Enrico Maassen. In dessen Start-Saison verpasste der FCSG die Top 6.
Deutlich besser lief es den Espen 2025/26, als sie sich überraschend den Vizemeister-Titel schnappen und den Cup gewannen.
Weitere Schwergewichte der Super League
Zu den absoluten Grössen des Schweizer Fussballs zählt auch der FC Zürich. Die Stadtzürcher wurden bereits 13 Mal Meister, zuletzt 2022. In den 70er Jahren sorgte der FCZ mit den Stars Köbi Kuhn und Fritz Künzli auch europäisch für Furore.

Noch nicht zurück an der Spitze sind die Grasshoppers. Nachdem man zweimal in Serie den Abstieg in der Barrage verhindern konnte, kommt es im Niederhasli erneut zum Besitzerwechsel.
Nachdem der Los Angeles FC seine Anteile verkauft hat, übernimmt die Bridge Football Group das Zepter. Unter Trainer Peter Zeidler will der Rekordmeister ab der Saison 2026/27 wieder an erfolgreichere Tage anknüpfen.

Zwischenzeitlich in den Niederungen des Amateurfussballs verschwunden, ist der 17-facher Meister Servette wieder erstarkt. Die «Grenats» waren jahrzehntelang der Inbegriff von Eleganz im Schweizer Fussball.
Unter Trainer Alain Geiger hatte das Team wieder zu alter Grösse gefunden und sich 2021 für den Europacup qualifiziert. 2022 endete Geigers Zeit in Genf mit dem Vize-Meistertitel, für ihn übernahm René Weiler.
Der Trainer holte den Cup und wechselte danach ins Amt des Sportchefs. Neuer Trainer ist Thomas Häberli, der 2025 Vizemeister wird. Mittlerweile ist aber auch Häberli Geschichte – Jocelyn Gourvennec hat übernommen.
Frick weg – Portmann übernimmt
Beim FC Luzern klaffen Anspruch und Realität oft auseinander. Mit einem grossen Einzugsgebiet und vielen Fans hat der Club Potenzial. Doch ständige Unstimmigkeiten in der Teppichetage verhindern eine stete Entwicklung des Schweizer Meisters von 1989.

Doch unter Trainer Mario Frick scheint sich der Club zumindest auf dem Platz zu stabilisieren – und setzt auf den starken Nachwuchs. In der Saison 2024/25 überzeugen die Leuchtenstädter mit dem Erreichen der Top 6.
Nach der Saison 2025/26 trennen sich die Wege von Frick und dem FCL. Udo Portmann wird vom U17-Coach zum Cheftrainer der 1. Mannschaft befördert. Was zeigen die Innerschweizer in der Debüt-Saison unter ihm?
Luganos Aufschwung in der Super League
Der dreifache Meister Lugano hat zuletzt aufgedreht: 2022 holen die Tessiner den Cup, 2023 und 2024 müssen sie sich im Final YB und Servette nur knapp geschlagen geben.
Dank dem neuen US-Besitzer Joe Mansueto ist im Tessin jetzt auch Geld vorhanden. Lugano wird zudem ein neues Stadion bauen. Und: Trainer Mattia Croci-Torti leistet seit Jahren eine starke Arbeit.

2025 müssen sich die Tessiner aber mit Rang vier begnügen und dem Cup-Aus gegen den FC Biel im Viertelfinal. In der Saison 2025/26 landen sie hinter Thun und St.Gallen auf Rang drei.
Mit dem FC Lausanne-Sport kehrte 2023 ein traditionsreicher Club ins Schweizer Oberhaus zurück. Die Waadtländer stiegen trotz finanziellem Support des Ineos-Konzerns ab. Unter Trainer Ludovic Magnin gelang der Wiederaufstieg, die Top 6 verpasste er aber.

2024/25 schafft es das Magnin-Team in die obere Tabellenhälfte, beendet die Saison auf Rang 6. Damit verdient sich der Trainer einen neuen Posten: Ludovic Magnin übernimmt den FC Basel.
In Lausanne steht zwischenzeitlich Ex-FCSG-Trainer Peter Zeidler an der Seitenlinie. Mittlerweile hat der Slowene Luka Elsner übernommen.
Vom Aufsteiger zum Meister
Der FC Sion kehrte 2024 nach dem Fall in die Challenge League zurück. Die Walliser verpassen zwar die Top 6, geraten aber auch nicht in Abstiegssorgen. Ein Jahr später steigern sie sich massiv und landen auf Platz 4 – direkt vor Basel und YB.

Auf die Saison 2025/26 kehrt der FC Thun nach fünf Jahren in die Super League zurück. Trainer Mauro Lustrinelli führt die Berner Oberländer zurück ins Oberhaus, setzten sich im Aufstiegsrennen gegen Aarau durch.
Bei der Rückkehr wissen die Thuner zu überzeugen: Sie überraschen die ganze Liga und werden als Aufsteiger zum Wintermeister. Und damit nicht genug, am Ende werden sie sogar sensationell Meister und dürfen sich auf die CL-Quali freuen.
Ländle wieder vertreten
Apropos Aufsteiger: Ab der Saison 2026/27 ist auch der FC Vaduz wieder erstklassig. In einem Aufstiegs-Krimi setzt sich das Team aus dem Fürstentum Liechtenstein gegen den FC Aarau durch.

Damit kehrt das Team von Trainer Marc Schneider nach fünfjähriger Absenz zurück in die Super League. Ob sie den Liga-Erhalt schaffen, wird sich zeigen.
| Super League (21.07.2026) | Sp | S | N | U | Tore | Pkt | ||
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