FC St.Gallen

    FC St.Gallen: Wie kompensieren die Espen den Görtler-Ausfall?

    Simon Huber
    Simon Huber

    Stadt St. Gallen,

    Beim 2:0-Erfolg gegen Servette verletzte sich Captain Lukas Görtler an der Schulter. Stellt sich die Frage: Wie kompensiert der FC St.Gallen den Ausfall?

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    Captain Lukas Görtler fehlt dem FC St.Gallen aufgrund einer Schulterverletzung einige Wochen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Lukas Görtler verletzte sich am Sonntag beim Auswärtssieg in Genf an der Schulter.
    • Wie der Verein mitteilt, wird er einige Wochen ausfallen.
    • Leon Frokaj oder auch Rückkehrer Behar Neziri könnten den Ausfall des Captains kompensieren.

    Nach vier Niederlagen in Serie gewinnt der FC St.Gallen am Sonntag in Genf mit 2:0 und beendet damit die Negativserie. Den Sieg bezahlen die Espen jedoch teuer. In der 63. Minute muss Captain Lukas Görtler verletzt ausgewechselt werden.

    Zuvor war Servettes Davide Douline mit seinem vollen Gewicht auf den 32-Jährigen gefallen. Dabei verletzt sich Görtler an der Schulter.

    Am Dienstagmorgen gibt der Verein leichte Entwarnung. Medizinische Untersuchungen haben ergeben, dass sich Görtler keinen Bruch im Schulterbereich zugezogen hat.

    Trotzdem werde der Captain einige Wochen ausfallen. Jetzt stellt sich die Frage: Wie kann der FCSG den Ausfall von Leitwolf Lukas Görtler kompensieren?

    Wer könnte Görtler beim FC St.Gallen ersetzen?

    In dieser Saison bildet der Bamberger neben Lukas Daschner die Konstante im Mittelfeld, wobei meistens Daschner die defensivere Position einnahm.

    Komplettiert wurde das Trio meist von Carlo Boukhalfa, der sich gegen Vaduz verletzte und vier Wochen pausieren musste. Seit dem Spiel gegen GC ist der 27-Jährige zurück. Gegen Servette stand er bereits wieder in der Startelf. Daschner und Boukhalfa dürften im Mittelfeld des FC St.Gallen also gesetzt sein.

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    Gegen GC gab Carlo Boukhalfa nach vierwöchiger Verletzungspause sein Comeback für den FC St.Gallen. - keystone

    Für Boukhalfa sprang während seiner Absenz meist Leon Frokaj ein. Der 21-jährige Ex-FCB-Junior kam im Sommer vom FC Aarau und unterschrieb bis 2030.

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    Neuzugang Leon Frokaj fügte sich beim FC St.Gallen schnell ein. - keystone

    Er stand bereits im zweiten Saisonspiel gegen den FCZ in der Startelf und kam in allen 13 Partien zum Einsatz. Dabei erzielte er vier Tore. Damit ist er die naheliegendste Option für Görtlers Lücke.

    Kann der FC St.Gallen den Ausfall von Lukas Görtler gut kompensieren?

    Auch Behar Neziri kommt infrage: Der Deutsche spielte sich letzte Saison auf der Sechs fest, ehe er sich im Dezember gegen Sion das Kreuzband riss.

    Vergangene Woche stand er gegen GC erstmals wieder im Kader. Gegen Servette wurde er in der 77. Minute eingewechselt und im Anschluss von den mitgereisten Fans gefeiert.

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    Behar Neziri lässt sich nach seinem Comeback von den mitgereisten Fans des FC St.Gallen feiern. - keystone

    Vor seiner Verletzung spielte er praktisch jede Partie über 90 Minuten. Eine Rückkehr auf die Sechs, mit Daschner dafür etwas offensiver, ist deshalb auch gut denkbar.

    Weitere Optionen für das Mittelfeld

    Eine weitere Option wäre Mihailo Stevanovic. Er kam in dieser Saison meist auf der linken Aussenbahn zum Einsatz. Eigentlich ist er aber gelernter Zentrumsspieler.

    Auch FCSG-Junior Corsin Konietzke wäre sicherlich zu mehr Einsatzminuten gekommen. Er verletzte sich allerdings im Training am Knöchel.

    Bei Betim Fazliji, dessen Wechsel zum FCZ aus medizinischen Gründen platzte, gibt es ein Fragezeichen. Sportchef Roger Stilz erklärte zuletzt, dass Fazliji diese Woche wieder ins Training einsteige.

    Görtlers Zahlen sprechen für sich

    Die Zahlen zeigen, wie wichtig Lukas Görtler für den FC St.Gallen ist. Mit dem Captain auf dem Platz holt der FCSG über alle Wettbewerbe hinweg 1,72 Punkte pro Spiel. Ohne ihn sind es seit seiner Ankunft nur 1,47.

    Auch die Siegquote fällt ohne ihn deutlich tiefer aus: 50 Prozent mit Görtler stehen nur 38,6 Prozent ohne ihn gegenüber.

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    Lukas Görtler traf im Cupfinal per Elfmeter und stemmte anschliessend als Captain des FC St.Gallen den Pokal in die Höhe. - keystone

    Auch offensiv ist der Ausfall schmerzhaft: In 254 Pflichtspielen kommt Görtler auf 50 Tore und 49 Assists, fast 99 direkte Torbeteiligungen. Besonders in der Super League liefert er mit 37 Toren und 43 Assists konstant wichtige Impulse im Zentrum.

    Am Samstagabend wird sich zeigen, für welche Alternative sich Trainer Enrico Maassen entscheidet. Zuhause empfangen die Espen um 18 Uhr den formstarken FC Sion.

    Super League (23.10.2026)SpSNUTorePkt
    1.FC Lugano LogoFC Lugano1090131:728
    2.BSC Young Boys LogoBSC Young Boys1060433:1822
    3.FC Sion LogoFC Sion1063123:1719
    4.FC St. Gallen LogoFC St. Gallen1054117:1916
    5.FC Zürich LogoFC Zürich1044218:2214
    6.Servette LogoServette1045114:1313
    7.FC Basel LogoFC Basel1045117:2013
    8.FC Luzern LogoFC Luzern1034317:2212
    9.FC Thun Berner Oberland LogoFC Thun Berner Oberland1036117:2710
    10.FC Vaduz LogoFC Vaduz1037021:219
    11.Grasshopper Club Zürich LogoGrasshopper Club Zürich1026213:268
    12.Lausanne-Sport LogoLausanne-Sport101637:166
    Super League (23.10.2026)SpPkt
    1.FC Lugano LogoFC Lugano1028
    2.BSC Young Boys LogoBSC Young Boys1022
    3.FC Sion LogoFC Sion1019
    4.FC St. Gallen LogoFC St. Gallen1016
    5.FC Zürich LogoFC Zürich1014
    6.Servette LogoServette1013
    7.FC Basel LogoFC Basel1013
    8.FC Luzern LogoFC Luzern1012
    9.FC Thun Berner Oberland LogoFC Thun Berner Oberland1010
    10.FC Vaduz LogoFC Vaduz109
    11.Grasshopper Club Zürich LogoGrasshopper Club Zürich108
    12.Lausanne-Sport LogoLausanne-Sport106

    Kommentare

    User #1655 (nicht angemeldet)

    Die Frage, die sich stellt, ist doch, ob der intensive Fussball den der FCSG spielen lässt, für das vorhandene Spielermaterial überhaupt verträglich ist..Viele Spieler sind bereits nach 15 Partien überspielt (wieso auch immer, aber ja, siehe Lugano, es kann auch anders gehen ohne Gejammere und mit Top Leistungen) und ein Grossteil des Stamms ist verletzt.. Glaubt ihr an Zufälle? Ich nicht.. Dazu kommt, dass man nicht durchgwechselt hat, nicht von der Spielidee abgewichen ist (was dringend nötig gewesen wäre, weil den telefonierten, vertikalen Fußball des FCSG kennt nun jeder, war auch gehen Servette nicht mit anzusehen, die waren einfach noch schlechter).. Weiter kommt hinzu, dass man sich nicht wirklich verstärkt hat, was die kommenden Monate zum Tragen kommen wird, das mit Görtler ist Pech aber untermauert nun die schwache Transferpolitik nochmals zusätzlich.. Ja, der Cupsieg war toll, aber anstatt auf dieser Welle zu reiten und zu investieren, verfällt man wieder in alte Muster und kommt finanziell keinen Schritt weiter..Potentes Geld für den Erhalt eines Top Kaders kann nur noch mit einer Europa Quali generiert werden, der FCSG kann ja mit dem Stadion nicht mehr viel zusätzliches Geld einnehmen bei diesen Zuschauer Zahlen, insofern hat man die Strategie hier nicht zu Ende gedacht und war wieder nicht konsequent... Sehr schade...

    User #1245 (nicht angemeldet)

    wer sah nicht die Feuerwerkwalze der FCZ Fans. Hier sehen wir die absolute Untätigkeit des Clubs, der Behörden, des Verbands. Dass so etwas im CH Fussball vorkommt, zeigt die Angst vor den FCZ Fans quer durch die ZH Gesellschaft. Die Politiker aller Parteien sehen nichts, hören nichts, sagen nichts So eine Schande !!!!!

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