So knapp scheidet Lausanne aus UCL aus
Lausanne scheidet im Playoff der Conference League ganz knapp aus. Der Ausgleichstreffer wird wegen eines ganz knappen Abseits aberkannt.
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Das Wichtigste in Kürze
- Lausanne scheidet in der Conference League mit einem Gesamtresultat von 2:3 aus.
- Der Ausgleich in der Nachspielzeit wurde wegen Abseits aberkannt.
- Trainer Peter Zeidler tobte an der Seitenlinie.
Mit Lausanne-Sport scheidet der letzte Schweizer Vertreter im Europacup aus: Die Waadtländer scheitern in den Playoffs der Conference League mit einer 1:2-Niederlage nach einem 1:1-Remis an Sigma Olomouc aus Tschechien. Dabei war Lausanne zumindest der Verlängerung ganz nah.
Im Rückspiel im Stade de la Tuilière bringt Enzo Kanya-Biyik in der Nachspielzeit den Ball zur Mitte. Karim Sow kommt im Fünfmeterraum zum Kopfball und trifft zum Ausgleich. Der Jubel ist riesig, Lausanne schafft es in die Verlängerung – vermeintlich. Denn der Video-Schiedsrichter meldet sich.

Der Treffer wird überprüft und dann aberkannt. Denn Kanya-Biyik stand ganz knapp im Abseits. Erneut wird es laut im Stadion, diesmal aus Empörung. Auch Trainer Peter Zeidler tobt an der Seitenlinie, selbst im TV hört man ihn wüten.
Reagieren konnte Lausanne nicht mehr. Durch zwei hergeschenkte Tore verlieren die Waadtländer ärgerlich wegen einer Millimeter-Entscheidung vor dem vermeintlichen Ausgleich. Für Lausanne endet damit eine sehr erfolgreiche Conference-League-Kampagne. Nach der Gruppenphase lag das Team auf dem neunten Rang und verpasste damit die direkte Qualifikation für die Achtelfinals knapp.

Für die Waadtländer geht es am Sonntag zuhause gegen den FC Basel weiter. In der Meisterschaft läuft es Lausanne deutlich schlechter: Das Team von Zeidler liegt nur auf dem neunten Rang und muss noch um einen Platz in den Top-6 kämpfen.












