Murat Yakin

    Murat Yakin: «Ich sagte Fassnacht, er soll Profilbild wechseln»

    Für die letzten beiden Quali-Spiele zur WM 2026 holt Murat Yakin einen Freuler-Ersatz aus Bern. Macht die Schweizer Nati gegen Schweden den letzten Schritt?

    Schweizer Nati
    Murat Yakin spricht an der Pressekonferenz der Schweizer Nati vor den Spielen gegen Schweden und den Kosovo. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Schweizer Nati will kommende Woche das WM-Ticket lösen.
    • Dafür bietet Murat Yakin gestandene Spieler auf – und holt Fassnacht zurück.
    • Die Schweiz trifft am 15.11. auf Schweden und am 18.11. auf den Kosovo.

    Wie Nau.ch am Dienstag als erstes Medium berichtete, kehrt Christian Fassnacht ins Kader der Schweizer Nati zurück. Der 31-Jährige wird für die beiden entscheidenden Quali-Spiele zur WM 2026 aufgeboten.

    Qualifiziert sich die Nati für die WM 2026?

    «Er kennt seine Rolle», begründet Trainer Murat Yakin den Entscheid. Und das scheint nicht bei allen der Fall zu sein. Noah Okafor ist zum Beispiel weiter nicht dabei. Er müsse seine Rolle noch kennenlernen, bleibe aber auf dem Radar.

    Fassnachts letzter Einsatz im Nati-Trikot ist rund zweieinhalb Jahre her. Dass er ausgerechnet in einer Phase, in der es YB nicht optimal läuft, sein Comeback feiert, kommt überraschend.

    Schweizer Nati
    Christian Fassnacht (l.) gehört wieder zum Kader der Schweizer Nati. - keystone

    Zu Fassnacht erzählt Yakin eine witzige Anekdote. «Ich habe ihm gesagt, er soll doch sein Profilbild ändern», sagt er mit einem Augenzwinkern. «Bist du immer noch in den Flitter-Wochen?»

    Hintergrund: 2023 sagte der YB-Routinier dem Nationaltrainer wegen seiner Hochzeit ab. Eine Heirats-Strafe gibt es nun also nicht. Im Gegenteil. Fassi ist wieder dabei.

    «Mister Zuverlässig» fällt aus

    Nicht im Aufgebot figurieren die verletzten Remo Freuler und Denis Zakaria. Dafür kehrt mit Michel Aebischer eine weitere bewährte Kraft zurück.

    Murat Yakin Schweizer Nati
    Steht Murat Yakin gegen Schweden und den Kosovo nicht zur Verfügung: Remo Freuler. - keystone

    Gewinnt die Schweizer Nati am Samstag in einer Woche in Genf gegen Schweden, ist ihr die WM-Teilnahme quasi sicher. Verliert sie, könnte es drei Tage später zum Showdown im Kosovo kommen.

    Das Nati-Aufgebot

    Tor: Gregor Kobel, Marvin Keller, Yvon Mvogo

    Verteidigung: Ricardo Rodriguez, Manuel Akanji, Nico Elvedi, Silvan Widmer, Miro Muheim, Adrian Bajrami, Aurele Amenda, Luca Jaquez, Isaac Schmidt

    Mittelfeld: Granit Xhaka, Djibril Sow, Fabian Rieder, Vincent Sierro, Christian Fassnacht, Johan Manzambi, Michel Aebischer, Simon Sohm

    Sturm: Breel Embolo, Ruben Vargas, Dan Ndoye, Cedric Itten, Andi Zeqiri

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    Kommentare

    User #2062 (nicht angemeldet)

    Alessandro Vogt fehlt mir im Aufgebot auch wenn dieser in der U21 internationale Erfahrungen sammelt. Mehr Mut Murat!

    User #3170 (nicht angemeldet)

    Also was da zum Teil abgeht an Kommentaren, zeigt auch Niveau

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