Breel Embolo bekommt nach dem Sieg gegen Nordirland ein grosses Lob von Murat Yakin. Er hätte ein Tor verdient, so der Trainer.
Murat Yakin lobt Breel Embolo nach dem Nordirland-Spiel. - nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • Breel Embolo liefert gegen Nordirland zwei Vorlagen, trifft selber aber nicht.
  • Trainer Murat Yakin lobt seinen mannschaftsdienlichen Einsatz.

72 Prozent Ballbesitz, 27:2 Abschlüsse, 10:1 Eckstösse: Die Zahlen vom Spiel der Schweiz gegen Nordirland sprechen eine deutliche Sprache. Und auch auf dem Feld sah man, dass das Heimteam in Genf klar überlegen war. Trotzdem mussten die Fans lange zittern: Erst in der Nachspielzeit machte Christian Fassnacht mit dem 2:0 alles klar.

Die Vorlage lieferte Breel Embolo. Der Stürmer, der in Gladbach zuletzt mit einem Traumtor aufgefallen war, bereitete auch den Treffer von Steven Zuber vor. «Er hat sehr viel fürs Team gearbeitet, ist viel gelaufen und war immer präsent.» So analysiert Trainer Murat Yakin an der Pressekonferenz.

Schweizer Nati
Steven Zuber trifft zum 1:0 für die Schweizer Nati.
Schweizer Nati
Die Schweizer feiern in der WM-Quali einen wichtigen Sieg.
Schweizer Nati
Christian Fassnacht erzielt seinen vierten Treffer im Nationaldress.
Schweizer Nati
Die Schweizer behalten in den meisten Zweikämpfen die Oberhand. Hier Breel Embolo.

Embolo habe geackert und sehr mannschaftsdienlich gespielt. «Leider hat er kein Tor geschossen», so Yakin, «er hätte es verdient.» Er habe ein grossartiges Spiel gezeigt, seine Leistung sei überragend gewesen, sagt der Trainer über den Gladbacher. «Vielleicht hat er sich das Tor für Dienstag aufgespart», dann spielt die Schweiz gegen Litauen.

Schafft die Schweizer Nati die Qualifikation für die WM in Katar?

Er sei zufrieden, sagte Yakin. Er habe die Spielfreude gespürt, und es habe Spass gemacht, zuzuschauen. Die Schweiz habe im richtigen Moment die Tore geschossen, «leider etwas zu wenige», so der Trainer.

Yakin: «Aus Analyse gelernt»

Das Team habe aus der Analyse des 0:0 gegen Nordirland vor einem Monat gelernt, wie es spielen müsse, erklärt Yakin. «Zudem hatte ich Spieler zur Verfügung, die im September noch nicht fit oder nicht in Form waren.»

Damals war die Schweiz ebenfalls drückend überlegen, doch ausgerechnet Xherdan Shaqiri und Embolo fehlten.

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