Warnung vor Chaos bei Zusammenbruch des multilateralem Systems

Keystone-SDA
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Genève,

Die Generaldirektorin der Welthandelsorganisation warnt vor einem «Chaos», sollte das multilaterale Handelssystem zusammenbrechen. Der Status quo sei jedoch ebenfalls keine Option, sagte Ngozi Okonji-Iweala am Mittwoch in Genf.

Die Generaldirektorin der Welthandelsorganisation (WTO), Ngozi Okonjo-Iweala, räumt ein, dass sich ihre Institution angesichts der internationalen Spannungen an die aktuellen Herausfor...
Die Generaldirektorin der Welthandelsorganisation (WTO), Ngozi Okonjo-Iweala, räumt ein, dass sich ihre Institution angesichts der internationalen Spannungen an die aktuellen Herausfor... - KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI

Jeder könne tun, was er wolle, wenn die Welthandelsorganisation (WTO) verschwinden würde, mahnte die Nigerianerin bei einem Auftritt vor den bei der UNO in Genf akkreditierten Korrespondenten. Das erinnere an die Auswirkungen des Protektionismus in den 1930er-Jahren. «Niemand möchte einen schlechten Film noch einmal sehen», so die WTO-Direktorin.

Sie wies jedoch darauf hin, dass trotz der amerikanischen Zölle und der Spaltungen mehr als 70 Prozent des Welthandels weiterhin nach den Regeln der WTO abgewickelt würden. Dies zeige die «Robustheit» der Institution auf.

Ihrer Meinung nach müssten die aktuellen Spannungen wegen des Wunschs der USA nach Handelsabkommen, die nicht den WTO-Regeln der «Meistbegünstigung» entsprechen, diskutiert werden. Dieser Grundsatz sieht vor, dass der einem Land gewährte Vorteil auch allen anderen Ländern gewährt werden muss.

Die Reform der Organisation wird im Mittelpunkt der Ministerkonferenz in Yaoundé in Kamerun Ende März stehen. Ein Arbeitsprogramm, das der von der Regierung Donald Trumps gescholtenen Institution eine neue Ausrichtung geben soll, liege auf dem Tisch.

Die WTO-Direktorin wollte sich nicht wie der Vermittler der Verhandlungen, Botschafter Petter Olberg, zur Frage des Überlebens der WTO im Falle eines Scheiterns äussern. «Aber wir wissen, dass wir uns reformieren müssen», insbesondere um die WTO an die Veränderungen im Zusammenhang mit den neuen Technologien anzupassen.

Zu den weiteren Themen, die in Yaoundé zu reden geben werden, gehört die mögliche Verlängerung eines Moratoriums für Zölle auf den elektronischen Handel, was für Länder wie die Schweiz von grosser Bedeutung ist.

Kommentare

User #5037 (nicht angemeldet)

Ach immer diese Panikmacher.🙄 Das einzige was ich will sind mehr gesunde Wälder die nicht befallen sind durch einen aus China eingeschleusten hochansteckenden Pilz. Und was bekommt man? Immer weniger Wald wegen hochansteckendem Pilzbefall wegen eingeschleusten Pilzbefall. Ich krieg auch nicht immer s‘Füüferli und s‘Weggli…..mach i deswegen dauernd Panik und Terror wegen dem Klimawandel?😳 Nerv i die Leut deswegen? Nööö🤨

User #5384 (nicht angemeldet)

Die sozialistische EU befindet sich in der Endphase.

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