WM 2026 ohne Italien: Presse zerreisst Azzurri nach Playoff-Blamage
Nach 2018 und 2022 verpasst Italien auch die WM 2026. Die Squadra Azzurra scheitert im Playoff dramatisch an Bosnien. Die italienische Presse schäumt.

Das Wichtigste in Kürze
- Italien scheitert im Playoff um das letzte WM-Ticket im Elfmeterschiessen an Bosnien.
- Die Squadra Azzurra verpasst zum dritten Mal in Folge die Qualifikation für eine WM.
- Aus der italienischen Presse hagelt es Kritik.
Es kommt einer Fussball-Apokalypse gleich, was Italien in der Nacht auf den 1. April auswärts in Zenica im Playoff um das letzte WM-Ticket erleben musste: Im Elfmeterschiessen scheitert die Squadra Azzurra dramatisch an Bosnien, das damit Gruppengegner der Schweizer Nati wird.
Damit steht fest, dass der vierfache Weltmeister die WM 2026 verpassen wird. Es ist die dritte WM-Endrunde in Folge ohne die Azzurri. Schon 2018 und 2022 hatte der Europameister von 2021 jeweils die Qualifikation verpasst.

Was anfangs eine historische, aber einmalige Blamage sein sollte, wird zum Generations-Trauma. Zuletzt war Italien vor zwölf Jahren an einer WM mit dabei. Kein Wunder, schäumt die italienische Presse nach dem Playoff-Debakel.
«Apokalypse» für Italiens Fussball
«Alles wie im schlimmsten Albtraum», titelt etwa die «Gazzetta dello Sport» über die Pleite in Bosnien. Es sei «eine weitere historische Niederlage» für den italienischen Fussball, urteilt die «Gazzetta».

Zwar führt die Zeitung fast schon versöhnlich ins Feld, dass momentan einfach die Qualität im Kader fehle. «Seit 2014 sind wir beim wichtigsten Turnier abwesend – angesichts dessen ist es letztlich doch eine Apokalypse.»
WM 2026 ohne Italien «ein Desaster»
Einen Schritt weiter geht «Tuttosport» – und fordert drastische Konsequenzen: «Jetzt müssen alle raus», heisst es in Richtung der Verantwortlichen beim italienischen Verband. «Es ist das totale Scheitern, ein Desaster. Italien sagt ein drittes Mal schmerzhaft Lebwohl.»

Noch-Trainer Gennaro Gattuso, als Spieler selbst Teil der Weltmeister-Mannschaft 2006, entschuldigte sich. «Ich habe es nicht geschafft, uns zur WM 2026 zu führen. Wenn man mich mit einem Dolch stechen würde, es käme nichts heraus. Ich bin völlig am Ende.»
















