WM 2026: Kommentator beleidigt Infantino – Akkreditierung weg!
Am 14. Tag der WM 2026 sind unsere Augen auf das 3. Nati-Spiel gerichtet. Aber bereits in der Nacht standen zwei Spiele auf dem Programm. Hier kommt der Ticker.

Das Wichtigste in Kürze
- Um 21 Uhr bestreitet die Schweizer Nati in Vancouver den «Gruppenfinal» gegen Kanada.
- Kroatien gewinnt knapp mit 1:0 gegen Panama, mit dem gleichen Resultat schlägt Kolumbien die DR Kongo.
- Parallel zur Nati spielen in der Gruppe B auch noch Bosnien und Katar gegeneinander.
Die Schweizer Gruppe B ist die erste, die an der WM 2026 bereits das dritte Spiel absolviert. Ab 21 Uhr finden beide Partien parallel statt: Die Nati trifft auf Kanada, Bosnien-Herzegowina spielt gegen Katar.

Bereits in der Nacht hat Kroatien gegen Panama mit 1:0 gewonnen. Wenig später gewinnt auch Kolumbien mit demselben Resutlat gegen die DR Kongo.
Die WM-Spiele vom Mittwoch
Panama – Kroatien 0:1
Kolumbien – DR Kongo 1:0
21 Uhr, Vancouver: Schweiz – Kanada
21 Uhr, Seattle: Bosnien-Herzegowina – Katar
Der 14. Tag der WM 2026 im Ticker
Eine verbale Entgleisung hat für Jorge Vera, Radio-Kommentator aus Paraguay, Folgen. Die Fifa hat ihm mit sofortiger Wirkung die Akkreditierung an der WM 2026 entzogen.
Doch was ist passiert? Beim Spiel von Paraguay gegen die Türkei flog Miguel Almirón mit Rot vom Platz. Grund: Er hielt sich beim Reden mit einem Gegenspieler die Hand vor den Mund.

Die Entscheidung brachte Vera am Mikrofon des paraguayischen Senders ABC zur Weissglut. Der Kommentator holte auf Sendung kurzerhand zum Rundumschlag aus.
«Sie haben den Fussball getötet. Fifa, ihr habt den Fussball getötet», sagt Vera. Zudem bezeichnet er den Schiedsrichter der Partie als «Dieb».
Und an Präsident Gianni Infantino gerichtet, meint der Medienschaffende: «Infantino, du bist verantwortlich hierfür. Eine Schande, ihr solltet euch schämen!»

Die Folge ist der Entzug der Akkreditierung für das gesamte Turnier. Veras Arbeitgeber setzt sich für den Journalisten ein.
Der Sender bittet die Fifa, ihren Entscheid noch einmal zu überdenken. Es handle sich um ein erstmaliges Fehlverhalten, welches sofort eingeräumt wurde. Daher betrachte man die Sanktion als extrem und unverhältnismässig.
Vera selbst meldet sich nach seiner verbalen Entgleisung via Instagram zu Wort. «Was ich gesagt habe, war falsch, und es liegt an mir, die Verantwortung dafür zu übernehmen. In diesen Sekunden war ich kein gutes Vorbild», sagt er.

England und Ghana liefern sich an der WM 2026 ein hitziges Duell. In der Pause legt sich Ghana-Trainer Carlos Queiroz mit Jude Bellingham an. Und auch vor der Partie gibt es bereits Wirbel.
Beim Handshakes vor Anpfiff verweigert Englands Djed Spence dem Ghanaer Thomas Partey den Handschlag. Ein Video der Szene geht in den sozialen Medien gerade viral.
Djed Spence was the only England player who refused to shake Thomas Partey’s hand before kick-off. 🏴🤝 pic.twitter.com/CmnFLSxuxQ
— Football Tweet ⚽ (@Footballtweet) June 23, 2026
Partey schaut Spence nach der Aktion noch nach, läuft aber normal weiter. Den anderen Spielern von Ghana reicht der Tottenham-Star brav die Hand.
Hintergrund des verweigerten Handschlags dürften die Vergewaltigungsvorwürfe gegen Thomas Partey sein. In Grossbritannien läuft ein Strafverfahren gegen ihn.

Zwischen 2020 und 2022 soll der ehemalige Arsenal-Spieler mehrere Frauen vergewaltigt haben. Der Mittelfeldspieler bestreitet die Vorwürfe – es gilt die Unschuldsvermutung.
Traurige Nachricht rund um Frankreich-Trainer Didier Deschamps. Die Mutter des 57-Jährigen ist verstorben, wie der französische Fussballverband bekannt gibt.
Deschamps werde darum vorübergehend von der WM 2026 abreisen. Sein Co-Trainer Guy Stéphan übernehme in der Zwischenzeit.
In der Mitteilung steht: «Didier Deschamps kann die Trainingseinheiten vor dem Spiel Norwegen gegen Frankreich nicht leiten und steht auch für das letzte Gruppenspiel der Gruppe I am Freitag nicht zur Verfügung.»

Zweiter Sieg im zweiten Spiel: Kolumbien steht an der WM 2026 vorzeitig im Sechzehntelfinal.
In der Partie gegen DR Kongo müssen sich Diaz & Co. aber gedulden. Trotz grosser Überlegenheit fällt in Guadalajara lange kein Tor.
Erst in der 76. Minute bringt Daniel Muñoz sein Team endlich in Führung. Das 1:0 bringen die Kolumbianer schliesslich souverän über die Zeit.

Kroatien hat sich mit 1:0 gegen Panama durchgesetzt. Einwechselspieler Ante Budimir traf in der 54. Minute nach einer Stanišić-Flanke und wurde damit zum ältesten kroatischen WM-Torschützen aller Zeiten.
Panama ist damit aus dem Turnier ausgeschieden, Kroatien hat nun einen klaren Weg zu Platz zwei in Gruppe L.

















