WM 2026: Bosnien schlägt Katar in der Nati-Gruppe mit 3:1

    Am 14. Tag der WM 2026 sind unsere Augen auf das 3. Nati-Spiel gerichtet. Aber bereits in der Nacht standen zwei Spiele auf dem Programm. Hier kommt der Ticker.

    WM 2026 Bosnien-Herzegowina Katar
    Bosnien-Herzegowina gewinnt an der WM 2026 gegen Katar mit 3:1. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Schweizer Nati gewinnt an der WM 2026 den «Gruppenfinal» gegen Kanada mit 2:1.
    • Im Parallelspiel gewinnt Bosnien-Herzegowina mit 3:1 gegen Katar und sichert sich Rang 3.
    • Kroatien gewinnt knapp mit 1:0 gegen Panama, mit dem gleichen Resultat schlägt Kolumbien die DR Kongo.

    Die Schweizer Gruppe B ist die erste, die an der WM 2026 bereits das dritte Spiel absolviert. Und die Schweiz darf jubeln: Gegen Kanada gibt es einen 2:1-Sieg, damit gewinnt die Schweizer Nati ihre Gruppe. Im Parallelspiel gewinnt Bosnien-Herzegowina gegen Katar und sichert sich dadurch Rang drei.

    WM 2026
    Wie reagiert Bosnien an der WM 2026 auf die Niederlage gegen die Nati? - keystone

    Bereits in der Nacht hat Kroatien gegen Panama mit 1:0 gewonnen. Wenig später gewinnt auch Kolumbien mit demselben Resutlat gegen die DR Kongo.

    Wer holt sich den Gruppensieg?

    Die WM-Spiele vom Mittwoch

    Panama – Kroatien 0:1

    Kolumbien – DR Kongo 1:0

    Schweiz – Kanada 2:1

    Bosnien-Herzegowina – Katar 3:1

    Der 14. Tag der WM 2026 im Ticker

    Bosnien-Herzegowina sichert Rang 3

    Im Parallelspiel zum 2:1-Sieg der Schweizer Nati über Kanada jubelt Bosnien-Herzegowina: Gegen Katar feiert man einen 3:1-Sieg und sichert damit den dritten Gruppenrang.

    Kerim Alajbegovic bringt Bosnien nach einer halben Stunde in Führung. Torhüter Mahmud Abunada erhöht per Eigentor auf 2:0. Kurz vor der Pause verkürzen die Katarer aber durch Hasan Al Haydos auf 1:2.

    Die Entscheidung fällt dann in der Schlussphase: Der eingewechselte Edin Mahmic trifft kurz vor Schluss zum 3:1-Endstand. Damit darf Bosnien-Herzegowina hoffen, über die Rangliste der besten Gruppen-Dritten an der WM 2026 noch weiterzukommen.

    WM-Kommentator verliert Akkreditierung

    Eine verbale Entgleisung hat für Jorge Vera, Radio-Kommentator aus Paraguay, Folgen. Die Fifa hat ihm mit sofortiger Wirkung die Akkreditierung an der WM 2026 entzogen.

    Doch was ist passiert? Beim Spiel von Paraguay gegen die Türkei flog Miguel Almirón mit Rot vom Platz. Grund: Er hielt sich beim Reden mit einem Gegenspieler die Hand vor den Mund.

    wm 2026
    Hier war die Welt noch in Ordnung: Jorge Vera mit seiner Akkreditierung an der WM 2026. - Instagram/chipivera89

    Die Entscheidung brachte Vera am Mikrofon des paraguayischen Senders ABC zur Weissglut. Der Kommentator holte auf Sendung kurzerhand zum Rundumschlag aus.

    «Sie haben den Fussball getötet. Fifa, ihr habt den Fussball getötet», sagt Vera. Zudem bezeichnet er den Schiedsrichter der Partie als «Dieb».

    Und an Präsident Gianni Infantino gerichtet, meint der Medienschaffende: «Infantino, du bist verantwortlich hierfür. Eine Schande, ihr solltet euch schämen!»

    wm 2026
    Gianni Infantino bekommt beim Aussetzer des WM-Kommentators auch sein Fett weg. - keystone

    Die Folge ist der Entzug der Akkreditierung für das gesamte Turnier. Veras Arbeitgeber setzt sich für den Journalisten ein.

    Der Sender bittet die Fifa, ihren Entscheid noch einmal zu überdenken. Es handle sich um ein erstmaliges Fehlverhalten, welches sofort eingeräumt wurde. Daher betrachte man die Sanktion als extrem und unverhältnismässig.

    Vera selbst meldet sich nach seiner verbalen Entgleisung via Instagram zu Wort. «Was ich gesagt habe, war falsch, und es liegt an mir, die Verantwortung dafür zu übernehmen. In diesen Sekunden war ich kein gutes Vorbild», sagt er.

    wm 2026
    Auf Instagram meldet sich Kommentator Jorge Vera entschuldigend zu Wort. - Instagram/chipivera89

    England-Star verweigert Gegner den Handschlag

    England und Ghana liefern sich an der WM 2026 ein hitziges Duell. In der Pause legt sich Ghana-Trainer Carlos Queiroz mit Jude Bellingham an. Und auch vor der Partie gibt es bereits Wirbel.

    Beim Handshakes vor Anpfiff verweigert Englands Djed Spence dem Ghanaer Thomas Partey den Handschlag. Ein Video der Szene geht in den sozialen Medien gerade viral.

    Partey schaut Spence nach der Aktion noch nach, läuft aber normal weiter. Den anderen Spielern von Ghana reicht der Tottenham-Star brav die Hand.

    Hintergrund des verweigerten Handschlags dürften die Vergewaltigungsvorwürfe gegen Thomas Partey sein. In Grossbritannien läuft ein Strafverfahren gegen ihn.

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    Gegen Thomas Partey läuft in Grossbritannien ein Strafverfahren. - keystone

    Zwischen 2020 und 2022 soll der ehemalige Arsenal-Spieler mehrere Frauen vergewaltigt haben. Der Mittelfeldspieler bestreitet die Vorwürfe – es gilt die Unschuldsvermutung.

    Deschamps fehlt Frankreich gegen Norwegen

    Traurige Nachricht rund um Frankreich-Trainer Didier Deschamps. Die Mutter des 57-Jährigen ist verstorben, wie der französische Fussballverband bekannt gibt.

    Deschamps werde darum vorübergehend von der WM 2026 abreisen. Sein Co-Trainer Guy Stéphan übernehme in der Zwischenzeit.

    In der Mitteilung steht: «Didier Deschamps kann die Trainingseinheiten vor dem Spiel Norwegen gegen Frankreich nicht leiten und steht auch für das letzte Gruppenspiel der Gruppe I am Freitag nicht zur Verfügung.»

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    Frankreich-Trainer Didier Deschamps trauert um seine Mutter. Er reist von der WM 2026 ab. - keystone
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    Kolumbien steht im Sechzehntelfinal

    Zweiter Sieg im zweiten Spiel: Kolumbien steht an der WM 2026 vorzeitig im Sechzehntelfinal.

    In der Partie gegen DR Kongo müssen sich Diaz & Co. aber gedulden. Trotz grosser Überlegenheit fällt in Guadalajara lange kein Tor.

    Erst in der 76. Minute bringt Daniel Muñoz sein Team endlich in Führung. Das 1:0 bringen die Kolumbianer schliesslich souverän über die Zeit.

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    Komplette Ekstase bei den kolumbianischen Fans an der WM 2026. - keystone
    tor

    Joker Budimir richtet's für blasse Kroaten gegen Panama

    Kroatien hat sich mit 1:0 gegen Panama durchgesetzt. Einwechselspieler Ante Budimir traf in der 54. Minute nach einer Stanišić-Flanke und wurde damit zum ältesten kroatischen WM-Torschützen aller Zeiten.

    Panama ist damit aus dem Turnier ausgeschieden, Kroatien hat nun einen klaren Weg zu Platz zwei in Gruppe L.

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    Die Kroaten feiern an der WM 2026 den ersten Sieg. - keystone

    Kommentare

    User #1639 (nicht angemeldet)

    Infantino kann nicht beleidt werden, solch ein Korruptionssymbol gibts fast kein zweites !

    User #5047 (nicht angemeldet)

    Gianni Infantino könnte sich für die nächste amerikanische Präsidentschaftswahl bewerben, er hat das Zeug dazu.

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