WM 2026: Jetzt wird gegen Gianni Infantino ermittelt
Wenige Tage vor dem Final an der WM 2026 sieht sich Fifa-Präsident Gianni Infantino (56) mit mehreren Vorwürfen konfrontiert.

Das Wichtigste in Kürze
- Gianni Infantino steht immer wieder im Kreuzfeuer der Kritik.
- Jetzt hat eine Menschenrechtsorganisation Beschwerde gegen den Fifa-Boss eingereicht.
- Unter anderem stelle die Nähe zu US-Präsident Donald Trump ein Problem dar.
Muss Gianni Infantino (56) mit Konsequenzen rechnen? Gegen den Präsidenten der Fifa wurde eine Beschwerde beim Internationalen Olympischen Komitee eingereicht.
Die britische Menschenrechtsorganisation «FairSquare» wirft dem Walliser vor, gegen die politische Neutralität verstossen zu haben.
Infantino habe Donald Trump (80) seine politische Unterstützung angeboten. Insgesamt spricht «FairSquare» von fünf Verstössen, für die es «überzeugende Beweise» gebe.

Während der WM 2026 sorgte eine aufgehobene Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun für heftige Diskussionen. Im Vorfeld hatte Trump eine Überprüfung gefordert – die Fifa reagierte darauf.
Droht Infantino der Rauswurf?
Infantino ist seit 2020 Mitglied des IOC und legte wie jedes Mitglied einen Eid ab. Mit diesem verpflichtet er sich, den Ethikcodex einzuhalten. Dieser schreibt das Handeln unabhängig von kommerziellen und politischen Interessen vor.

Sollte sich ein Mitglied nicht daran halten, kann sie vom IOC ausgeschlossen werden. Droht Infantino der Rauswurf?
Bereits vor der WM 2026 hatte «FairSquare» eine ähnliche Beschwerde eingereicht – damals bei der Ethikkommission der Fifa. Der norwegische Verband und Mitglieder des Europäischen Parlament unterstützen diese.
















