FC Basel – Stocker: «Wollen neuen Trainer bis zur Nati-Pause haben»
Der FC Basel hat sich am Mittwoch von Trainer Stephan Lichtsteiner getrennt. Heute Sonntag äussert sich Valentin Stocker zu den Vorgängen.

Das Wichtigste in Kürze
- Valentin Stocker hat sich vor dem FCB-Auswärtsspiel in Luzern über die Entlassung von Stephan Lichtsteiner geäussert.
- Der sportliche Leiter der 1. Mannschaft des FC Basel sagt: «Einen richtigen Zeitpunkt gibt es nicht.»
- Den neuen Trainer will man spätestens bis zur Nati-Pause gefunden haben.
Am Mittwoch zieht der FC Basel die Reissleine: Die Bebbi trennen sich von Trainer Stephan Lichtsteiner. Man hoffte zuvor noch auf eine Steigerung und eine Aufwärtstendenz.

Club-Boss David Degen sagt «Diese Aufwärtstendenz sahen wir in den vergangenen Wochen leider nicht und es fehlte der Glaube, dass sich dies innert nützlicher Frist ändert.» Vorübergehend übernimmt der bisherige Assistenztrainer Luigi Nocentini.
Vor dem Auswärtsspiel in Luzern hat sich Valentin Stocker, der sportliche Leiter der 1. Mannschaft, über die Situation beim FC Basel geäussert.

Stocker über ….
… die Entscheidung, Lichtsteiner zu entlassen:
«Wir sind nach der englischen Woche zusammengesessen und haben die Spiele analysiert», erklärt Stocker. Danach sei man am Mittwoch zum Schluss gekommen, dass man nicht mehr an eine positive Entwicklung glaube.
… sein Interview nach dem Lugano-Spiel:
«Ich habe rund um das Spiel gesagt, dass ich keine Trainerdiskussion haben will und bin darum vor die Medien gestanden. Ich habe aber auch gesagt, dass wir mit der Entwicklung nicht zufrieden sind. Einen richtigen Zeitpunkt gibt es nicht. Es war wichtig, haben wir das nochmal sauber aufarbeiten können. Darum hätte der Entscheid am Montag, Dienstag oder Mittwoch fallen können.»

… die Trainersuche beim FC Basel:
«Ziel ist es, bis zur Natipause einen neuen Trainer zu haben. Er muss sicher Bock auf die Aufgabe haben: Im schönsten Stadion mit den besten Fans Trainer sein zu können. Mit einem Kader mit unheimlich talentierten jungen Spielern. Das ist die Herausforderung, die er annehmen muss.
Wir haben verschiedene Sachen aufgemacht. Wir sind ehrlicherweise nicht kurz vor Abschluss, auch wenn ich mich nicht darauf behaften möchte, wenn es anders kommt. Es muss nicht zwingend jemand mit mehr Erfahrung als Lichtsteiner sein. Aber es ist sicher so, dass wir auch Kandidaten mit einem anderen Palmarès haben – das ist sicher auch ein Thema.»












