WM 2026: Belgien-Baby da – Journalistin nach Shitstorm suspendiert
An Tag 13 der WM 2026 stehen die Mit-Favoriten Portugal und England zum zweiten Mal im Einsatz. Aber auch in der Nacht lief bereits einiges. Der Ticker.

Das Wichtigste in Kürze
- In der Nacht auf Dienstag hat Norwegen gegen Senegal gewonnen – Algerien schlägt Jordanien.
- Um 19 Uhr muss Portugal gegen Usbekistan ran.
- England trifft um 22 Uhr (Schweizer Zeit) auf Ghana.
Mit-Favorit England will nach dem Sieg gegen Kroatien heute nachdoppeln: Im zweiten Einsatz an der WM 2026 treffen die «Three Lions» auf Ghana (22 Uhr).

Zuvor spielen Cristiano Ronaldo und Portugal gegen Usbekistan. Bereits in der Nacht hat Erling Haaland Norwegen gegen den Senegal gewonnen.
Die heutigen Spiele der WM 2026
Norwegen – Senegal 3:2
Jordanien – Algerien 1:2
19 Uhr, Houston: Portugal – Usbekistan
22 Uhr, Boston: England – Ghana
Der 13. Tag der WM 2026 im Live-Ticker
Belgiens Jérémy Doku ist Vater eines Sohnes geworden. Für die Geburt ist der Fussballer während der WM 2026 nach London geflogen. Er sei beim grossen Moment dabei gewesen, wie der belgische Verband berichtet.
Im Vorfeld hat Doku mit seiner Reise eine heftige Debatte entfacht. Unter anderem übte die französische Journalistin France Pierron zuletzt scharfe Kritik.

«Man muss sich klarmachen, dass die Teilnahme an einer Weltmeisterschaft ein echtes Privileg ist, eine unglaubliche Freude. Hunderte von Fussballern würden alles dafür geben, an deiner Stelle zu sein», sagte Pierron auf Sendung.
Die WM sei ein «wirklich ein ganz besonderer Moment, ein wahr gewordener Kindheitstraum, so Pierron. «Und du willst all das aufgeben, um die Geburt deines Kindes mitzuerleben, was ein widerlicher Moment ist? Entschuldige meine Ausdrucksweise – wo der Vater völlig nutzlos ist, nur eine Randfigur.»
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Mit ihrer Wortwahl löste die Journalistin einen Shitstorm aus. Und dieser hat nun Folgen. Laut französischen Medienberichten sei Pierron suspendiert worden. Am Montag habe sie dehalb die Sendung «L’Équipe de Choc» nicht moderiert.
Die Partie zwischen Frankreich und dem Irak (3:0) musste wegen eines starken Gewitters für über zwei Stunden unterbrochen werden. Die lange Pause war eine Herausforderung für beide Teams.
Nach dem Spiel nimmt Frankreich-Trainer Didier Deschamps Stellung. «Ich hatte tatsächlich eine gute Zeit mit den Spielern», so der Coach.

Es sei schliesslich eine Frage der Sicherheit. «Man kann gegen Regen und Gewitter nichts machen. Das nervt mich nicht. Das sind besondere Umstände», so Deschamps.
Und was haben die Stars so lange in er Kabine gemacht? Der Trainer witzelt: «Wir haben Karten gespielt. Wir haben gescherzt.»
Algerien rehabilitiert sich für das 0:3 gegen Argentinien und dreht die Partie gegen Jordanien in der zweiten Halbzeit. Nach 0:1-Pausenrückstand kommt das Team von Trainer Vladimir Petkovic zurück und gewinnt am Ende mit 2:1.
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Nadhir Benbouali und Amine Gouiri schiessen die Tore zum Vollerfolg beide nach einem Eckball. Zudem wird YB-Verteidiger Jaouen Hadjam in der Schlussphase bei den Algeriern noch eingewechselt.
Für die Nordafrikaner geht es im letzten Gruppenspiel gegen Österreich um Platz zwei.
Zweiter Sieg im zweiten Spiel! Norwegen steht an der WM 2026 vorzeitig als Sechzehntelfinalist fest. Die Skandinavier gewinnen ein intensives Spiel gegen den Senegal mit 3:2.
Pedersen bringt sein Team kurz vor der Pause mit 1:0 in Führung. Wenig später trifft Haaland nur den Pfosten.
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Nach dem Seitenwechsel dreht der Superstar der Norweger dann richtig auf. In der 48. Minute markiert er auf Vorarbeit von Ødegaard das zwischenzeitliche 2:0.
Aber damit noch nicht genug. Nach dem Anschlusstreffer durch Sarr sorgt Haaland mit dem 3:1 für die Vorentscheidung. Es ist sein zweiter Doppelpack im zweiten WM-Spiel.
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Den Senegalesen gelingt in der Nachspielzeit zwar noch das zweite Tor, am Sieg von Norwegen ändert dies aber nichts.
Die Norweger stehen bei ihrer ersten WM-Teilnahme seit 28 Jahren damit vorzeitig in der K.o.-Phase. Und das wird gebührend gefeiert.
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Spieler und Fans zelebrieren im Stadion den «Viking Row». Captain Martin Ödegaard gibt auf der Trommel den Takt vor. Sein Team und die tausenden von Anhängern rudern mit (Video oben).
Die Franzosen fahren an der WM 2026 den zweiten Sieg ein. Allerdings kommt dieser mit Verzögerung.
Zwischen dem Pausenpfiff und dem Wiederbeginn liegen fast zwei Stunden. Grund dafür ist ein heftiges Gewitter, welches über das im Lincoln Financial Field in Philadelphia zieht.
Zur Pause führen die Franzosen dank eines Treffers von Mbappé mit 1:0 gegen den Irak. Nach der Pause doppelt der Superstar nach. Es ist bereits sein viertes Tor an der WM 2026.

Wenig später sorgt Dembélé für den 3:0-Endstand. Frankreich steht damit vorzeitig im Sechzehntelfinal.
Nach dem 1:1 zum WM-Start gegen die DR Kongo hagelt es Kritik: Portugal zeigt kein gutes Spiel – und ganz vorne zieht auch Superstar Cristiano Ronaldo einen schwachen Tag ein.

Steht der 41-Jährige heute auch in Spiel zwei in der Startelf? Oder vertraut Trainer Roberto Martinez gegen Usbekistan auf einen anderen Stürmer? Geht es nach den Nau.ch-Usern, ist der Fall klar: Gleich 68 Prozent würden CR7 auf die Bank setzen.

Geht es nach Trainer Martinez, wird der 41-Jährige aber wohl spielen: Er wohl den besten Torschützen der Geschichte auf dem Platz haben, lässt er verlauten.























