WM 2026: Wollte jemand nicht, dass Nati weiterkommt, Remo Freuler?

Mischi Wettstein
Mischi Wettstein, Pascal Moser

USA,

Nach heroischem Kampf in Unterzahl scheidet die Nati an der WM 2026 aus. Der Platzverweis gegen Breel Embolo sorgt auch bei den Spielern für Unverständnis.

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Remo Freuler: «Dazu darf ich leider keinen Kommentar abgeben.» - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Nati unterliegt Argentinien nach langer Unterzahl 1:3.
  • Breel Embolo fliegt wegen einer Schwalbe vom Platz.
  • Remo Freuler sagt auf eine Nau-Frage: «Da darf ich leider keinen Kommentar dazu geben.»

Genau wie vor zwölf Jahren bleibt die Schweiz auch an der WM 2026 an Argentinien hängen. Und wieder ist es dramatisch.

Kurz nach dem Ausgleich durch Ndoye in der 67. Minute wird Breel Embolo vom Platz gestellt. «Das war sehr matchentscheidend», sagt Remo Freuler nach dem Spiel auf die Frage von Mischi Wettstein.

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Wegen dieser Schwalbe fliegt Breel Embolo vom Platz. - SRF

Er verstehe noch immer nicht, wie der VAR in so einer Situation eingreifen könne.

Kannst du den Embolo-Platzverweis nachvollziehen?

Ob da jemand weiter oben nicht wollte, dass die Schweiz in den Halbfinal einzieht? «Da könnt ihr euch selber eine Meinung bilden. Ich darf dazu leider keinen Kommentar abgeben.»

In Unterzahl so zu verlieren, schmerze noch mehr. «Heute hat die ganze Schweiz gesehen, dass wir mit Herzblut spielen.»

«Das zeigt die Qualität von Argentinien»

Von Fabian Rieder möchte Nau-Wettstein wissen, ob man grenzenlos enttäuscht oder stolz sei. «Beides zusammen», so die diplomatische Antwort. «In erster Linie haben wir ein Top-Spiel gemacht. Wir waren sehr gut im Spiel, sie hatten nur den Eckball, der zum Tor geführt hat.»

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Grenzenlos enttäuscht oder stolz, Fabian Rieder? - Nau.ch

Nach dem verdienten Ausgleich durch Ndoye sei man «voll im Flow» gewesen, so Rieder weiter. «In Unterzahl haben wir dann leidenschaftlich verteidigt. Am Schluss entscheidet ein Sonntagsschuss – der aber auch die Qualität von Argentinien zeigt.»

Granit Xhaka: «Es tut definitiv weh»

«Es schwierig, jetzt die richtigen Worte zu finden», sagt Captain Granit Xhaka zum umstrittenen Platzverweis. «Es ist sehr bitter für uns, wir waren so gut im Spiel drin. So ist leider Fussball, es tut definitiv weh.»

Granit Xhaka
Ein enttäuschter Granit Xhaka nach der Niederlage gegen Argentinien. - keystone

Dass der VAR jetzt auch bei solchen Situationen eingreifen kann, beurteilt Xhaka wie folgt: «Regeln sind Regeln – wir können es nicht ändern. Es ist eine Entscheidung, die das Spiel gekillt hat.»

Totenstille in der Nati-Kabine

Nach dem bitteren Aus an der WM 2026 herrscht in der Schweizer Kabine grenzenlose Enttäuschung. Es fliessen sogar Tränen. Für einige Spieler dürfte es der letzte Einsatz an einer WM-Endrunde gewesen sein. Oder gar der allerletzte im Trikot der Nati.

WM 2026
Grosse Enttäuschung bei der Zeki Amdouni und dem Rest der Schweizer Nati. - keystone

Für die Argentinier geht es an der WM 2026 im Halbfinal gegen England weiter. Diese Partie findet am Mittwoch um 21 Uhr Schweizer Zeit statt. Um das zweite Finalticket kämpfen Frankreich und Spanien am Dienstag um 21 Uhr.

Kommentare

User #3543 (nicht angemeldet)

Für mich ist Embolo schuld, er machte eine Schwalbe (unsportlich). Wenn keine Schwalbe, keine rote Karte !

User #3407 (nicht angemeldet)

Ohne Breel wären wir gar nicht soweit gekommen

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