Tour de France: Tagessieg für Van der Poel – Pogacar bleibt in Gelb
Mathieu van der Poel gewinnt die 9. Etappe an der diesjährigen Tour de France. Tadej Pogacar bleibt weiter souverän im Gelben Trikot.

Das Wichtigste in Kürze
- Mathieu van der Poel feiert seinen dritten Etappensieg an der Tour de France.
- Der Holländer gewinnt den Zielsprint aus einer vierköpfigen Fluchtgruppe.
- Tadej Pogacar bleibt weiterhin souverän im Maillot Jaune.
Auf der 9. Etappe der Tour de France hat sich Mathieu van der Poel den Tagessieg gesichert: Der polyvalente Holländer war die treibende Kraft in einer Ausreissergruppe, die sich am Ende knapp vor dem Peloton behaupten konnte.
Schon früh hatte sich auf der wegen der Hitze verkürzten Etappe von Malemort nach Ussel eine Fluchtgruppe gebildet. Diese wurde zwar rasch gestellt, aber die Unruhe im Feld hörte anschliessend nicht mehr auf.
Der entscheidende Ausreiss-Versuch gelang dann rund 80 Kilometer vor dem Ziel einer achtköpfigen Gruppe. Diese Gruppe setzte sich zwischenzeitlich mehr als eine Minute vom Feld ab. Weil keine Top-Fahrer in der Fluchtgruppe waren, liess sie das Feld weitgehend gewähren.

Erst in der Schlussphase zog das Peloton das Tempo an, konnte die Lücke aber nicht mehr ganz schliessen. Die vier verbliebenen Ausreisser fuhren im Sprint durchs Ziel – mit Mathieu van der Poel als Sieger. Der Holländer feiert seinen dritten Etappensieg an der Tour de France.
Pogacar führt Tour de France weiter an
Im Gesamtklassement bleibt Tadej Pogacar souverän im Maillot Jaune. Der Gesamtführende überquerte die Ziellinie im Pulk der Verfolger, der von Filippo Ganna angeführt wurde. Diese Gruppe lag auf dem Zielstrich nur sechs Sekunden hinter Tagessieger van der Poel. Zweiter im Klassement bleibt Jonas Vingegaard mit 2:42 Minuten Rückstand.

Am Montag steht der erste Ruhetag an dieser Frankreich-Rundfahrt auf dem Programm. Weiter geht es dann am Dienstag mit einer selektiven Bergetappe von Aurillac nach Le Lioran. Auf den 166,6 Kilometern warten insgesamt sieben Bergwertungen, darunter zwei Gipfel der ersten Kategorie.
















