WM 2026 – Alarm bei Deutschen: «So sind wir bald raus!»
Nach dem 1:2 gegen Ecuador an der WM 2026 ist die Euphorie in Deutschland ausgebremst. Es werden Erinnerungen an 2018 und 2022 wach.

Das Wichtigste in Kürze
- Deutschland verliert gegen Ecuador mit 1:2.
- «So sind wir bald raus», schreibt die «Bild». Hier kommen die Presse-Stimmen.
- Es hagelt auch Kritik für Nagelsmann, Neuer, Musiala und Wirtz.
Deutschland enttäuscht gegen Ecuador im letzten Gruppenspiel der WM 2026. Nach dem 1:2 gibt es für die Elf von Julian Nagelsmann (und für ihn selbst) eine Tracht Presse-Prügel.
Die «Bild» titelt knallhart: «So sind wir bald raus!»

Die Kurz-Analyse: «Neuer greift ins Leere. Niemand überzeugt. Unser Tor hätte nicht mal zählen dürfen.»
Was ist an der WM 2026 mit «Wusiala» los?

Die «Süddeutsche» schreibt, es sei «Eine Leistung, die wenig Hoffnung macht» gewesen.

Die «Welt» fand den Auftritt «bedenklich». Zudem gibt es einen Meinungs-Artikel «Das grosse Rätsel um Wirtz und Musiala».
«Es war ernüchternd – auffällig dabei: Die fehlende Leichtigkeit und mangelhafte Torgefahr von Florian Wirtz und Jamal Musiala. Nächste Woche Samstag wäre das Achtelfinale, wohl gegen Frankreich. Wenn Wirtz und Musiala dann aber nicht in Topform sind – fahren wir nach Hause. Und nicht zurück nach New Jersey.»
«Es sieht schon wieder aus wie 2018 und 2022»
Zu reden geben nicht nur die Auftritte auf dem Feld. Sondern auch jene am Mikrofon nach dem Spiel.

Beim «Spiegel» werden Erinnerungen wach. «Es sieht schon wieder aus wie 2018 und 2022», lautet die Analyse. In Russland und Katar scheiterten die Teams von Jogi Löw und Hansi Flick jeweils früh. Zumindest das Gruppenphasen-Out wie damals ist nicht mehr möglich.
«Wie zuverlässig ist Manuel Neuer als Nummer eins?»
Aber: «Die deutsche Nationalmannschaft enttäuschte im Finalstadion der WM 2026 auf ganzer Linie. Und hat vor der K.o.-Phase akute Brandherde zu löschen – nicht zuletzt die Frage, wie zuverlässig Manuel Neuer als Nummer eins wirklich ist.»
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Der fünffache Welttorhüter kehrte kurz vor der WM 2026 in die DFB-Elf zurück, Manuel Baumann musste weichen. Weil Ersterer beim zweiten Gegentor danebengreift, hat Deutschland spätestens jetzt eine Goalie-Diskussion.
Kritisiert wird nicht nur sein Verhalten beim 1:2 – sondern auch jenes am Mikrofon nach dem Spiel. Einen Fehler will der 40-Jährigen nämlich nicht einsehen.

Nach dem Spiel wird Neuer gefragt, ob er den Treffer auf seine Kappe nehme. «Ne», so das klare Selbst-Urteil der Bayern-Legende. (Hier geht's zum ganzen Artikel)
Das Nachrichten-Magazin «Focus» kommentiert mit dem Titel «Nagelsmanns und Neuers Umgang mit Fehlern ist verheerend»: «Erst Patzer, dann patzig.»
«Nagelsmanns übertriebene Abwehrhaltung war nicht angebracht»
Der Artikel bezieht sich, wie es der Titel sagt, auch auf Julian Nagelsmann. Der Trainer war nach der Pleite bei Moderator Johannes B. Kerner im «Magenta TV» zu Gast.
Ecuador habe es ein bisschen mehr gewollt, findet der Moderator. «Bitte hört auf mit dem Quatsch, ehrlich», so die dünnhäutige Antwort Nagelsmanns.
Blöd nur, dass ihm wenige Meter daneben seine Spieler widersprachen...
Joshua Kimmich meinte etwa: «Was mich am meisten ärgert, ist, dass man das Gefühl hatte, dass der Gegner mehr gewinnen wollte als wir.»
«Focus» dazu: «Ein klarer Widerspruch, der vor allem Nagelsmann schadet. Seine übertriebene Abwehrhaltung war nicht angebracht.»
Im Sechzehntelfinal der WM 2026 trifft die Mannschaft von Julian Nagelsmann am nächsten Montag um 22.30 Uhr auf einen Gruppen-Dritten (A/B/C/D oder F).
















