WM 2026: Sieger und wichtigste Rekorde an Weltmeisterschaften
Seit 1930 ausgetragen, ist die WM 2026 die 23. Ausgabe des Turniers. Brasilien ist Rekord-Sieger. Hier kommen die wichtigsten Rekorde der Geschichte.

Das Wichtigste in Kürze
- Brasilien wurde fünfmal Weltmeister, knapp dahinter folgen Deutschland und Italien.
- Scrollen Sie sich durch die Siegerliste und die wichtigsten Rekorde!
Seit 1930 kämpfen die Nationalteams um den begehrtesten Pokal im Fussball. Bei der WM 2026 geht es zum insgesamt 23. Mal um den Weltmeistertitel.
Bei der letzten Austragung holte Argentinien 2022 in Katar den dritten Weltmeistertitel. Die Krönung für Lionel Messi, der im Final zweimal trifft. Sogar drei Treffer gelingen Kylian Mbappé, der Frankreich so ins Penaltyschiessen rettet. Dort setzen sich die Südamerikaner aber durch.
Den Platz an der Ranglisten-Spitze hält nach wie vor Brasilien mit 5 Titeln. Deutschland und Italien könnten an der WM 2022 zur «Seleção» aufschliessen.
Diese Teams wurden schon Weltmeister
5 Titel:
Brasilien (1958, 1962, 1970, 1994, 2002)
4 Titel:
Deutschland (1954, 1974, 1990, 2014)
Italien (1934, 1938, 1982, 2006)
3 Titel:
Argentinien (1978, 1986)
2 Titel:
Frankreich (1998, 2018)
Uruguay (1930, 1950)
1 Titel:
England (1966)
Spanien (2010)
Finals bis zur WM 2022
2022: Argentinien – Frankreich 4:2 i. E. – Gastgeber: Katar
2018: Frankreich - Kroatien 4:2 – Gastgeber: Russland
2014: Deutschland – Argentinien 1:0 n. V. – Gastgeber: Brasilien
2010: Spanien - Niederlande 1:0 n. V. – Gastgeber: Südafrika
2006: Italien - Frankreich 5:3 i. E. – Gastgeber: Deutschland
2002: Brasilien – Deutschland 2:0 – Gastgeber: Südkorea / Japan
1998: Frankreich – Brasilien 3:0 – Gastgeber: Frankreich
1994: Brasilien – Italien 3:2 i. E. – Gastgeber: USA
1990: Deutschland – Argentinien 1:0 – Gastgeber: Italien
1986: Argentinien – Deutschland 3:2 – Gastgeber: Mexiko
1982: Italien – Deutschland 3:1 – Gastgeber: Spanien
1978: Argentinien - Niederlande 3:1 n. V. – Gastgeber: Argentinien
1974: Deutschland – Niederlande 2:1 – Gastgeber: BR Deutschland
1970: Brasilien – Italien 4:1 – Gastgeber: Mexiko
1966: England – Deutschland 4:2 n. V. – Gastgeber: England
1962: Brasilien – Tschechoslowakei 3:1 – Gastgeber: Chile
1958: Brasilien – Schweden 5:2 – Gastgeber: Schweden
1954: Deutschland – Ungarn 3:2 – Gastgeber: Schweiz

1950: Uruguay (Gruppensieger vor Brasilien) – Gastgeber: Brasilien
1938: Italien – Ungarn 4:2 – Gastgeber: Frankreich
1934: Italien - Tschechoslowakei 2:1 n. V. – Gastgeber: Italien
1930: Uruguay – Argentinien 4:2 – Gastgeber: Uruguay
Rekord-Torschützen bis zur WM 2022
Deutschlands Miroslav Klose hat sich mit seinem Tor im Halbfinal der WM 2014 gegen Brasilien in die Geschichtsbücher geschossen. Mit seinem 16. Treffer überholt er den Brasilianer Ronaldo und steigt zum alleinigen WM-Rekordtorschützen auf.
16 Tore: Miroslav Klose, Deutschland
15 Tore: Ronaldo, Brasilien
14 Tore: Gerd Müller, Deutschland
13 Tore: Just Fontaine, Frankreich, Lionel Messi, Argentinien
12 Tore: Pelé, Brasilien + Kylian Mbappé, Frankreich
Mit Lionel Messi und Kylian Mbappé haben also gleich zwei aktive Spieler eine realistische Chance, an der WM 2026 den Rekord zu brechen. Neymar, Harry Kane und Cristiano Ronaldo stehen bei bisher acht WM-Treffern.
Die Schweiz hatte mit Josef Hügi (†) 1954 den Torschützenkönig einer WM. Seine sechs WM-Tore sind bis heute der Schweizer Bestwert. Dahinter folgt Xherdan Shaqiri mit fünf Treffern an WM-Endrunden. André Abegglen (†) und Robert Ballaman (†) trafen je viermal. Breel Embolo und Granit Xhaka stehen bei zwei WM-Toren.
Rekord-Teilnehmer und Rekord-Spieler
Die Mexikaner Antonio Carbajal, Rafael Márquez und Andrés Guardado sowie der Deutsche Lothar Matthäus waren allesamt schon bei fünf Weltmeisterschaften im Einsatz. Lionel Messi und Cristiano Ronaldo teilen sich diese Rekordmarke mit ihnen – werden im Sommer aber voraussichtlich mit der sechsten Teilnahme einen neuen Rekord aufstellen.
Valon Behrami ist mit vier WM-Endrunden (2006, 2010, 2014 und 2018) Rekord-Teilnehmer der Schweiz. Auf die gleiche Anzahl kommt seit 2022 auch Xherdan Shaqiri.
Die meisten WM-Endrunden-Einsätze absolvierte Lionel Messi (26 Spiele) mit einem Einsatz mehr als Lothar Matthäus. Knapp dahinter folgen Miroslav Klose (24), Paolo Maldini (23) und Cristiano Ronaldo (22).
Die meisten WM-Spiele für die Schweizer Nati haben Shaqiri, Granit Xhaka und Ricardo Rodriguez bestritten. Die letzten beiden werden die Rekordmarke von 12 Einsätzen an der WM 2026 wohl noch weiter ausbauen.
Sonstige Rekorde:
Jüngster WM-Torschütze: Pelé (Brasilien – 17 Jahre, 239 Tage – WM 1958)
Am jüngsten eingesetzt: Norman Whiteside (Nordirland – 17 Jahre, 41 Tage – WM 1982)
Ältester WM-Torschütze: Roger Milla (Kamerun – 42 Jahre, 39 Tage – WM 1994)

Ältester eingesetzter Spieler: Essam El-Hadary (Ägypten – 45 Jahre, 161 Tage – WM 2018)
Schnellster Platzverweis: José Batista (Uruguay – nach 52 Sekunden an der WM 1986 gegen Schottland)
Meiste erzielte Tore: Brasilien (237)
WM-Spielminuten ohne Gegentor: Walter Zenga (Italien – 517 Minuten – WM 1990)
Auch die Schweiz stellt Rekorde auf!
Die Schweiz hat einen eher unglücklichen Rekord inne. An der WM 2006 kassierte die Nati in drei Gruppenspielen sowie im Achtelfinal kein Gegentor in der regulären Spielzeit.
Trotzdem scheidet das Team von Trainer Köbi Kuhn (†) gegen die Ukraine im Penaltyschiessen aus. Das gab es zuvor noch nie.
Die Nati ist auch am torreichsten Spiel der WM-Geschichte beteiligt. An der Endrunde 1954 verlieren die Schweizer gegen Österreich in der «Hitzeschlacht von Lausanne» mit 5:7.

Weiter: Alfred Bickel (†) ist zusammen mit Erik Nilsson († Schweden) der einzige Spieler, der vor und nach dem 2. Weltkrieg WM-Spiele bestritt.































