WM 2026

    WM 2026: Sieger und wichtigste Rekorde an Weltmeisterschaften

    Andrea Schüpbach
    Andrea Schüpbach

    Qatar,

    Seit 1930 ausgetragen, ist die WM 2026 die 23. Ausgabe des Turniers. Brasilien ist Rekord-Sieger. Hier kommen die wichtigsten Rekorde der Geschichte.

    wm 2022
    2002 holt Brasilien den fünften und bislang letzten Weltmeister-Titel. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Brasilien wurde fünfmal Weltmeister, knapp dahinter folgen Deutschland und Italien.
    • Scrollen Sie sich durch die Siegerliste und die wichtigsten Rekorde!

    Seit 1930 kämpfen die Nationalteams um den begehrtesten Pokal im Fussball. Bei der WM 2026 geht es zum insgesamt 23. Mal um den Weltmeistertitel.

    Bei der letzten Austragung holte Argentinien 2022 in Katar den dritten Weltmeistertitel. Die Krönung für Lionel Messi, der im Final zweimal trifft. Sogar drei Treffer gelingen Kylian Mbappé, der Frankreich so ins Penaltyschiessen rettet. Dort setzen sich die Südamerikaner aber durch.

    Den Platz an der Ranglisten-Spitze hält nach wie vor Brasilien mit 5 Titeln. Deutschland und Italien könnten an der WM 2022 zur «Seleção» aufschliessen.

    Diese Teams wurden schon Weltmeister

    5 Titel:

    Brasilien (1958, 1962, 1970, 1994, 2002)

    4 Titel:

    Deutschland (1954, 1974, 1990, 2014)

    Italien (1934, 1938, 1982, 2006)

    3 Titel:

    Argentinien (1978, 1986)

    2 Titel:

    Frankreich (1998, 2018)

    Uruguay (1930, 1950)

    1 Titel:

    England (1966)

    Spanien (2010)

    Finals bis zur WM 2022

    2022: Argentinien – Frankreich 4:2 i. E. – Gastgeber: Katar

    2018: Frankreich - Kroatien 4:2 – Gastgeber: Russland

    2014: Deutschland – Argentinien 1:0 n. V. – Gastgeber: Brasilien

    2010: Spanien - Niederlande 1:0 n. V. – Gastgeber: Südafrika

    2006: Italien - Frankreich 5:3 i. E. – Gastgeber: Deutschland

    2002: Brasilien – Deutschland 2:0 – Gastgeber: Südkorea / Japan

    1998: Frankreich – Brasilien 3:0 – Gastgeber: Frankreich

    1994: Brasilien – Italien 3:2 i. E. – Gastgeber: USA

    1990: Deutschland – Argentinien 1:0 – Gastgeber: Italien

    1986: Argentinien – Deutschland 3:2 – Gastgeber: Mexiko

    1982: Italien – Deutschland 3:1 – Gastgeber: Spanien

    1978: Argentinien - Niederlande 3:1 n. V. – Gastgeber: Argentinien

    1974: Deutschland – Niederlande 2:1 – Gastgeber: BR Deutschland

    1970: Brasilien – Italien 4:1 – Gastgeber: Mexiko

    1966: England – Deutschland 4:2 n. V. – Gastgeber: England

    1962: Brasilien – Tschechoslowakei 3:1 – Gastgeber: Chile

    1958: Brasilien – Schweden 5:2 – Gastgeber: Schweden

    1954: Deutschland – Ungarn 3:2 – Gastgeber: Schweiz

    wm 2022
    Der Deutsche Helmut Rahn sprintet im WM-Final 1954 am Ungarn Mihaly Lantos vorbei. Deutschland schafft das Wunder von Bern und gewinnt 3:2 – ob es auch bei der WM 2022 ein Wunder gibt? - Keystone

    1950: Uruguay (Gruppensieger vor Brasilien) – Gastgeber: Brasilien

    1938: Italien – Ungarn 4:2 – Gastgeber: Frankreich

    1934: Italien - Tschechoslowakei 2:1 n. V. – Gastgeber: Italien

    1930: Uruguay – Argentinien 4:2 – Gastgeber: Uruguay

    Rekord-Torschützen bis zur WM 2022

    Deutschlands Miroslav Klose hat sich mit seinem Tor im Halbfinal der WM 2014 gegen Brasilien in die Geschichtsbücher geschossen. Mit seinem 16. Treffer überholt er den Brasilianer Ronaldo und steigt zum alleinigen WM-Rekordtorschützen auf.

    16 Tore: Miroslav Klose, Deutschland

    15 Tore: Ronaldo, Brasilien

    14 Tore: Gerd Müller, Deutschland

    13 Tore: Just Fontaine, Frankreich, Lionel Messi, Argentinien

    12 Tore: Pelé, Brasilien + Kylian Mbappé, Frankreich

    Mit Lionel Messi und Kylian Mbappé haben also gleich zwei aktive Spieler eine realistische Chance, an der WM 2026 den Rekord zu brechen. Neymar, Harry Kane und Cristiano Ronaldo stehen bei bisher acht WM-Treffern.

    Die Schweiz hatte mit Josef Hügi (†) 1954 den Torschützenkönig einer WM. Seine sechs WM-Tore sind bis heute der Schweizer Bestwert. Dahinter folgt Xherdan Shaqiri mit fünf Treffern an WM-Endrunden. André Abegglen (†) und Robert Ballaman (†) trafen je viermal. Breel Embolo und Granit Xhaka stehen bei zwei WM-Toren.

    Rekord-Teilnehmer und Rekord-Spieler

    Die Mexikaner Antonio Carbajal, Rafael Márquez und Andrés Guardado sowie der Deutsche Lothar Matthäus waren allesamt schon bei fünf Weltmeisterschaften im Einsatz. Lionel Messi und Cristiano Ronaldo teilen sich diese Rekordmarke mit ihnen – werden im Sommer aber voraussichtlich mit der sechsten Teilnahme einen neuen Rekord aufstellen.

    Valon Behrami ist mit vier WM-Endrunden (2006, 2010, 2014 und 2018) Rekord-Teilnehmer der Schweiz. Auf die gleiche Anzahl kommt seit 2022 auch Xherdan Shaqiri.

    Die meisten WM-Endrunden-Einsätze absolvierte Lionel Messi (26 Spiele) mit einem Einsatz mehr als Lothar Matthäus. Knapp dahinter folgen Miroslav Klose (24), Paolo Maldini (23) und Cristiano Ronaldo (22).

    Die meisten WM-Spiele für die Schweizer Nati haben Shaqiri, Granit Xhaka und Ricardo Rodriguez bestritten. Die letzten beiden werden die Rekordmarke von 12 Einsätzen an der WM 2026 wohl noch weiter ausbauen.

    Sonstige Rekorde:

    Jüngster WM-Torschütze: Pelé (Brasilien – 17 Jahre, 239 Tage – WM 1958)

    Am jüngsten eingesetzt: Norman Whiteside (Nordirland – 17 Jahre, 41 Tage – WM 1982)

    Ältester WM-Torschütze: Roger Milla (Kamerun – 42 Jahre, 39 Tage – WM 1994)

    WM 2022
    Der Kameruner Roger Milla erzielt an der WM 1990 gegen Rumänien zwei Tore. Er hält den Rekord als ältester WM-Torschütze. - Keystone

    Ältester eingesetzter Spieler: Essam El-Hadary (Ägypten – 45 Jahre, 161 Tage – WM 2018)

    Schnellster Platzverweis: José Batista (Uruguay – nach 52 Sekunden an der WM 1986 gegen Schottland)

    Meiste erzielte Tore: Brasilien (237)

    WM-Spielminuten ohne Gegentor: Walter Zenga (Italien – 517 Minuten – WM 1990)

    Auch die Schweiz stellt Rekorde auf!

    Die Schweiz hat einen eher unglücklichen Rekord inne. An der WM 2006 kassierte die Nati in drei Gruppenspielen sowie im Achtelfinal kein Gegentor in der regulären Spielzeit.

    Trotzdem scheidet das Team von Trainer Köbi Kuhn (†) gegen die Ukraine im Penaltyschiessen aus. Das gab es zuvor noch nie.

    Die Schweiz verliert an der WM 2006 gegen die Ukraine im Penalty-Schiessen

    Die Nati ist auch am torreichsten Spiel der WM-Geschichte beteiligt. An der Endrunde 1954 verlieren die Schweizer gegen Österreich in der «Hitzeschlacht von Lausanne» mit 5:7.

    wm 2022
    Roger Boquet, Captain Schweiz, und Ernst Ocwirk, Captain Österreich, bei der Platzwahl an der WM 1954 in Lausanne. Die Schweiz verliert den Viertelfinal mit 5:7. - Keystone

    Weiter: Alfred Bickel (†) ist zusammen mit Erik Nilsson († Schweden) der einzige Spieler, der vor und nach dem 2. Weltkrieg WM-Spiele bestritt.

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