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LNG-Lieferstopp: Katar erklärt «höhere Gewalt»

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Qatar,

Das wichtige Förderland Katar zieht Konsequenzen aus dem Iran-Krieg – mit Folgen für die weltweiten Energiemärkte. Das katarische Öl- und Gasunternehmen Qatar Energy rief für seine ausgesetzten Lieferungen von Flüssigerdgas (LNG) und damit verbundenen Produkten den Zustand der «höheren Gewalt» (Force Majeure) aus. Die Erklärung entbindet einen Vertragspartner rechtlich von seinen Lieferpflichten.

Das LNG-Bunker-Schiff «Kairos» läuft den Hafen von Hamburg an (Archiv). An mehreren Standorten in Norddeutschland laufen derzeit Planungen für das erste deutsche Importterminal für Flüssigerdgas (LNG). Foto: Christian Charisius/dpa
Das LNG-Bunker-Schiff «Kairos» läuft den Hafen von Hamburg an (Archiv). An mehreren Standorten in Norddeutschland laufen derzeit Planungen für das erste deutsche Importterminal für Flüssigerdgas (LNG). Foto: Christian Charisius/dpa - dpa-infocom GmbH

Katar ist einer der grössten Produzenten von Flüssigerdgas und deckt ungefähr ein Fünftel des weltweiten Bedarfs. Seit Beginn der Woche sind Exporte von LNG-Flüssiggas aus dem arabischen Land aber infolge des Iran-Kriegs gestoppt.

Am Montag wurde eine wichtige Anlage nach einem iranischen Drohnenangriff stillgelegt. Nach Einschätzung von Marktbeobachtern suchen Kunden aus Asien derzeit fieberhaft nach Alternativen für ausfallende Gaslieferungen, was auch die Preise auf dem europäischen Markt nach oben treibt.

Unter «Force Majeure» wird ein von Aussen kommendes, unvorhersehbares Ereignis verstanden, welches ausserhalb der Kontrolle der Vertragsparteien liegt. Darunter können Krieg, Naturkatastrophen oder Pandemien fallen, die dazu führen, dass eine Leistung nur unzureichend oder gar nicht erfüllt werden kann.

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Kommentare

User #2336 (nicht angemeldet)

Das isr der Ort, wo der ehemalige Wirtschaftsminister Habeck einen formvollendeten Diener machte. Er findet die " Demokratie" dort so richtig gut.

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