Touris stecken in Doha fest – Pferde werden ausgeflogen
Luxus-Rettung in Katar: Zwei Spezialflugzeuge bringen 147 Springpferde nach Europa. Viele Touristen bangen derweil noch um ihre Rückreise.

Das Wichtigste in Kürze
- 147 Pferde wurden aus Doha evakuiert, während Touristen festsitzen.
- Der Luftraum ist zeitweise gesperrt.
- Qatar Airways holte bislang 8000 Passagiere zurück.
Während zahlreiche Touristen noch immer in Katar festsitzen, sind die Turnierpferde der internationalen Springreiter-Elite bereits sicher in Europa angekommen.
Die Global Champions Tour in Doha sollte eigentlich ein Höhepunkt des Pferdesports werden. Doch der Iran-Krieg zwang die Organisatoren zur Absage. Der Luftraum über Katar wurde zeitweise gesperrt, die Sicherheitslage war zu instabil.
Veranstalter organisiert Sonderflüge
Viele Touristen aus Europa warten darum weiterhin auf ihre Heimreise. Einige sitzen noch in Hotels fest, manche auf dem Kreuzfahrtschiff «Mein Schiff 5».
Der Veranstalter «Doha Equestrian Tour» hingegen organisierte sofort zwei Spezialflugzeuge für die teuren Pferde und ihre Betreuer. Das berichtet die deutsche «Bild».
Nach ihrer Rückkehr am Sonntag zeigte sich eine Betreuerin auf Instagram erleichtert. «Endlich zu Hause. 75 Pferde sind gerade sicher und gesund in Liège gelandet», schrieb sie.
«Danke an alle Beteiligten, die diese Ausreise ermöglicht haben. Wir hatten noch nie so viele Pferde auf einem Flug.»
Ein zweiter Flieger, ebenfalls mit Pferden und Betreuern beladen, landete am Montagnachmittag in Europa. In den zwei Maschinen wurden insgesamt 147 Tiere transportiert, wie der Veranstalter mitteilte.
Qatar Airways bringt 8000 Passagiere zurück
Seit der Sperrung des Luftraums hat Qatar Airways ausserdem rund 8000 gestrandete Passagiere zurückgeholt. Ein Sprecher der Fluggesellschaft erklärte gegenüber «Bild»: «Frankfurt und Berlin gehörten zu den ersten Zielen der Rückholflüge innerhalb des begrenzten Zeitfensters, das von der katarischen Zivilluftfahrtbehörde genehmigt wurde.»
Die Airline arbeitet weiter an Lösungen für betroffene Reisende. Der Sprecher sagte: «Wir entschuldigen uns für die Beeinträchtigungen, die leider ausserhalb unseres Einflussbereichs liegen.»
















