Will Ex-YB-Stürmer Kanga Abgang bei Hertha erstreiken?
Bei YB hat Wilfried Kanga in seiner kurzen Zeit überzeugt – bei der Hertha nicht. Jetzt will der Franzose offenbar unter allen Umständen weg aus Berlin.

Das Wichtigste in Kürze
- Wilfried Kanga stand zum Saisonstart nicht im Kader bei der Hertha.
- Offenbar will der Stürmer den Club verlassen, er träume von den USA.
Hertha BSC verstärkt seinen Angriff mit einem ehemaligen YB-Stürmer: Haris Tabakovic (29) kommt zum Schnäppchenpreis von 500'000 Franken von Austria Wien zum Bundesliga-Absteiger. Dass die «Alte Dame» überhaupt einen neuen Stürmer braucht, hängt mit einem anderen Ex-Kicker von YB zusammen.

Vor einem Jahr wechselt Wilfried Kanga von den Bernern zur Hertha. Mit der Empfehlung von 19 Toren in 45 Einsätzen bei YB soll er auch in Deutschland einschlagen. Für Gelbschwarz ein guter Deal: Kanga kam ablösefrei und soll dem Vernehmen nach rund vier Millionen eingebracht habe.
Will sich Kanga bei Hertha wegstreiken?
Bei der Hertha läuft es dem 25-Jährigen aber nicht optimal. Nur zwei Tore gelingen ihm in 23 Liga-Spielen, den Abstieg in die 2. Bundesliga kann er damit nicht verhindern. Und jetzt sorgt er offenbar für Zoff bei den Deutschen.

Kanga fehlte beim Saisonstart gegen Düsseldorf (0:1) im Kader. Offiziell wegen schwachen Trainingsleistungen – doch das stimmt offenbar nicht ganz.
Wie die «Bild» schreibt, will der Franzose seinen Abgang provozieren. Kanga habe dem Club mitgeteilt, dass er sich mental nicht in der Lage fühle, für Hertha zu spielen. Diese Weigerung kann auch als Streik interpretiert werden!
Wilfried Kanga will weg und wurde jetzt aus dem Team-Training gestrichen. Der Stürmer muss mit der U23 trainieren. Kanga soll von einem Wechsel in die USA träumen. Bei der Hertha spielt er auf jeden Fall keine Rolle mehr – für ihn wurde Haris Tabakovic verpflichtet.
















