Krieg

    BDI: Iran-Krieg dämpft Wachstum weltweit

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    Deutschland,

    Der Iran-Krieg belastet das Wachstum der Weltwirtschaft nach Einschätzung des Bundesverbands der Deutschen Industrie erheblich. Die Hoffnung auf eine Konjunkturbelebung hat durch den Konflikt einen erheblichen Dämpfer bekommen.

    Der Iran-Krieg belastet das Wachstum der Weltwirtschaft nach Einschätzung des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) erheblich. Die Hoffnung auf eine Konjunkturbelebung, die sich...
    Der Iran-Krieg belastet das Wachstum der Weltwirtschaft nach Einschätzung des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) erheblich. Die Hoffnung auf eine Konjunkturbelebung, die sich... - KEYSTONE/EPA YNA/YONHAP

    Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) rechnet beim globalen Wachstum mit einem Rückgang um knapp einen halben Prozentpunkt auf 3 Prozent, wie es im am Freitag veröffentlichten Globalen Wachstumsausblick des Verbands heisst. Hohe Investitionen in Künstliche Intelligenz hätten eine noch stärkere Dämpfung verhindert.

    Ohne den Krieg hätten die Belebung der Nachfrage und der KI-Boom die Weltwirtschaft vermutlich Richtung 3,3 bis 3,4 Prozent Wachstum anziehen lassen (2025: 3,2 Prozent).

    Mini-Wachstum in Deutschland erwartet

    Für Deutschland rechnet der Industrieverband nach einem guten zweiten Quartal mit einem realen Wachstum von 0,6 Prozent. «Die konsequente Umsetzung der Investitionsvorhaben und der Reformagenda bleibt vordringlich, um die Wachstumskräfte in Deutschland zu stärken», sagte BDI-Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner laut Mitteilung. «Die globalen Risiken und Unsicherheiten für Unternehmen bleiben hoch.»

    Sollten der Konflikt und die Unterbrechung des Schiffsverkehrs durch die Strasse von Hormus weiter andauern, sei global mit einem noch deutlicheren Wachstumsrückgang zu rechnen. Die weltweite Inflation wird sich nach Einschätzung des BDI um gut einen Punkt auf über 4,5 Prozent erhöhen.

    Grosse regionale Unterschiede

    Regionale Unterschiede gebe es zuhauf: Während die USA laut BDI mit gut 2 Prozent wachsen dürften, werde Europa mit 0,8 Prozent eine Schwächephase durchlaufen. China werde voraussichtlich mit 4,6 Prozent vergleichsweise schwach zulegen.

    Kommentare

    User #3263 (nicht angemeldet)

    Dann sagt mal schön Dankeschön an den Traumtänzer im Weissen Haus, der der ganzen Welt diesen Scheiss eingebrockt hat, weil er nicht fähig ist, Zusammenhänge zuerkennen.

    User #3955 (nicht angemeldet)

    Warum die Weltgemeinschaft den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg von Israel und den USA auf den Iran nicht hart verurteilt und diese Länder sanktioniert, bleibt ein Rätsel. Stattdessen verteufelt man Russland, was genau dasselbe macht.

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