Jetzt muss auch Saas-Fee Sommerskigebiet schliessen
Nun erwischt es auch Saas-Fee VS: Der Sommerskibetrieb läuft nur noch bis Ende Woche, dann ist vorübergehend Schluss.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Saastal Bergbahnen AG stellen den Sommerskibetrieb ab Montag ein.
- Die Qualität der Pisten sowie die Sicherheit der Gäste können nicht gewährleistet werden.
- Ende Juli musste bereits Zermatt den Betrieb einstellen.
Zermatt hat seinen Sommerskibetrieb Ende Juli bereits einstellen müssen. Auf dem Theodulgletscher im Wallis war das Skifahren nicht länger sicher.
Der Grund: Hohe Temperaturen und fehlende nächtliche Abkühlung trieben die Gletscherschmelze derart voran, dass die Transportanlagen instabiler wurden.
Rund eine Woche später ist auch in Saas-Fee Schluss mit dem Sommerskibetrieb. Das teilt die Saastal Bergbahnen AG auf ihrer Webseite mit. Der letzte Betriebstag ist am Sonntag.
Pisten und Sicherheit
«Aufgrund der anhaltend hohen Temperaturen und der damit verbundenen Veränderungen der Schnee- und Gletscherverhältnisse wird das Sommerskigebiet ab Montag, 10. August 2026, bis auf Weiteres vorübergehend geschlossen», steht in der Mitteilung.
Die Sicherheit der Gäste und Mitarbeitenden habe oberste Priorität. «Trotz intensiver Präparationsarbeiten können die Pisten und die Gletscherinfrastruktur unter den aktuellen Bedingungen nicht mehr in der erforderlichen Qualität und Sicherheit gewährleistet werden.»
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Man beobachte die Entwicklung der Verhältnisse laufend und werde informieren, «sobald die Bedingungen eine Wiederaufnahme des Skibetriebs zulassen».
Einzelne Ski-Trainings in Zermatt möglich
Die schwindenden Trainingsplätze behindern die Skiteams bei deren Vorbereitung auf die neue Saison. Wurde der Platz nach dem teilweisen Aus in Zermatt knapp, verschärft sich die Lage nun noch mehr.
Einzelne Swiss-Ski-Teams können – unter erschwerten Bedingungen – weiterhin in Zermatt trainieren. Statt mit dem Lift geht es nun mit dem Schneemobil nach oben.
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«Für die Trainings der Weltcup-Gruppen gibt es aktuell keine Einschränkungen», sagte Swiss-Ski-Direktor Hans Flatscher diese Woche zu Nau.ch. Einen Nachteil für nächste Saison sehe er «im Moment» nicht.
Weniger glücklich sind Skifahrerinnen und Skifahrer aus anderen Ländern. Sie müssen teilweise schon jetzt nach Südamerika ausweichen. Dorthin verschlägt es in einigen Wochen auch das Schweizer Technikteam.








