Wayne Rooney

    Wayne Rooney wechselt Spieler nach Rassismus-Vorwurf direkt aus

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    USA,

    Ein Spieler von DC United soll seinen Gegner rassistisch beleidigt haben. Wayne Rooney reagiert sofort und nimmt ihn direkt vom Feld.

    Wayne Rooney Taxiarchis Fountas
    Wayne Rooney, Trainer von DC United, wechselt Taxiarchis Fountas direkt aus. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Wayne Rooney (36) ist mittlerweile Trainer beim MLS-Club DC United.
    • Beim Heimspiel gegen Inter Miami soll einer seiner Spieler ausfällig geworden sein.
    • Rooney reagiert auf den Rassismus-Vorwurf und wechselt den Spieler direkt aus.

    Ein Rassismus-Skandal in der nordamerikanischen MLS – und Kult-Stürmer Wayne Rooney ist mittendrin: Der 36-Jährige trainiert DC United aus Washington und musste sich mit einer unschönen Szene befassen.

    Auslöser ist ein Gerangel zwischen DC-Angreifer Taxiarchis Fountas und Damion Lowe vom Gegner Inter Miami. Dabei soll Fountas seinen Gegenspieler rassistisch beleidigt haben. Das «N-Wort» sei gefallen, beklagten die Miami-Spieler.

    Nach einer kurzen Unterredung mit Schiedsrichter Ismail Elfath reagiert Rooney – und nimmt seinen Spieler vom Platz. Sein Gegenüber auf der Inter-Trainerbank – Ex-ManUnited-Teamkollege Phil Neville – lobt Rooney für die Reaktion.

    «Massiver Respekt» für Wayne Rooney

    «Es gab einen rassistischen Kommentar, der inakzeptabel war. Ein Wort wurde verwendet, das in der Gesellschaft nicht akzeptabel ist. Ich glaube, es ist das schlimmste Wort auf der Welt», so Neville.

    Phil Neville Wayne Rooney
    Phil Neville, Trainer von Inter Miami, lobt Wayne Rooney für seine Reaktion. - Keystone

    «Ich muss Wayne Rooney massiven, massiven Respekt zollen für die Art, wie er damit umgegangen ist», lobt der Engländer. «Für mich war er schon immer ein Klasse-Typ, aber heute ist er in meiner Wertschätzung höher gestiegen als je zuvor.»

    Finden Sie, dass Wayne Rooney richtig reagiert hat?

    Fountas hat sich unterdessen auf Instagram zu Wort gemeldet und den Vorwurf bestritten. «Ich habe das Wort, das ich benutzt haben soll, nicht verwendet. Diese verwerfliche rassistische Beleidigung lehne ich ab», schreibt der Grieche.

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