Für den VfL Wolfsburg ist international alles möglich. Die Champions League, die Europa League oder ganz raus. Die Niedersachsen haben es selbst in der Hand. Die Aufgabe in Sevilla hat es in sich.
Vor dem Abflug nach Sevilla war Corona wieder ein Thema: Wolfsburgs Trainer Florian Kohfeldt (l) steht mit seinem Team zusammen. Foto: Swen Pförtner/dpa
Vor dem Abflug nach Sevilla war Corona wieder ein Thema: Wolfsburgs Trainer Florian Kohfeldt (l) steht mit seinem Team zusammen. Foto: Swen Pförtner/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Kurz vor dem Abflug nach Sevilla war Corona auch beim VfL Wolfsburg wieder ein Thema.

Torwart Koen Casteels konnte die Reise nach Andalusien nicht mitmachen, weil er positiv auf das Coronavirus getestet wurde.

VfL-Trainer Florian Kohfeldt wollte den Ausfall aber nicht überbewerten und setzt auf Ersatztorwart Pavao Pervan. «Ich habe keine Zweifel an Pavao und bin mir sicher, dass wir morgen einen sehr guten Torwart im Tor haben werden», sagte Kohfeldt vor der Partie beim sechsfachen Europa-League-Champion am heutigen Dienstag (21.00 Uhr/Amazon Prime).

In der Gruppe G ist zwei Spieltage vor Schluss noch alles offen. Salzburg (7 Punkte), Lille (5), Wolfsburg (5) und Sevilla (3) - jeder aus diesem Quartett hat noch die Chance, das Achtelfinale zu erreichen. Durch den jüngsten Heimsieg gegen Salzburg haben die Niedersachsen ihre Situation deutlich verbessert. «Wir haben nicht die beste Ausgangslage, aber eine gute», sagte Kohfeldt. «Wenn wir in der Champions League überwintern wollen, dann sollten wir morgen aber etwas mitnehmen.»

Der Ausfall von Casteels war der einzige Rückschlag. Ansonsten gab es positive Nachrichten von der Personalfront. Abwehrchef Josuha Guilavogui hat seine Wadenverletzung rechtzeitig wieder überwunden und steht dem Fussball-Bundesligisten ebenso zur Verfügung wie der am Samstag in Bielefeld früh ausgewechselte Paulo Otavio.

Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften 1:1. Vor allem Guilavogui hat an die Partie keine guten Erinnerungen. In der Schlussphase gab der bulgarische Schiedsrichter Georgi Kabakow nach einer völlig regelkonformen Klärungsaktion von Guilavogui im eigenen Strafraum zur Überraschung aller Elfmeter für den Spanier. Die Folge: Gelb-Rot für Guilavogui, Strafstoss für Sevilla, den Ivan Rakitic zum Ausgleich nutzte. «Wenn ich an das Hinspiel denke, kann ich immer noch nicht gut schlafen», sagte Guilavogui am Montagabend. «Jeder hat gesehen, dass der Schiedsrichter im Hinspiel einen Fehler gemacht hat. Aber das gehört zum Fussball dazu.»

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