Urs Fischer

    Urs Fischer will Wandel im Frauenfussball: Veraltete Denkweisen

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    Deutschland,

    Mit den Männern von Union Berlin feiert Trainer Urs Fischer grosse Erfolge. Doch der 59-Jährige ist auch Fan des Frauenfussballs. Trainiert er bald ein Frauenteam?

    Urs Fischer
    Fan des Frauenfussballs: Ex-Union-Coach Urs Fischer. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Urs Fischer spricht in einem Interview über die Entwicklung des Frauenfussballs.
    • Er sagt: «Die Clubs müssten versuchen, mehr Gelder in die Hand zu nehmen.»

    Der frühere Union-Trainer Urs Fischer setzt sich für grössere Anerkennung von Fussballerinnen ein.

    «Die Denkweisen der Clubs sind oft noch veraltet. Sie müssten versuchen, mehr Gelder in die Hand zu nehmen, um Frauen zu fördern. Jede Fussballerin sollte ihren Lebensunterhalt vom Sport bezahlen können», sagte Fischer dem «Tagesspiegel».

    Fischer weiss, wovon er spricht. Seine Tochter Riana spielte jahrelang beim FC Zürich, wurde achtmal Schweizer Meisterin.

    Riana Fischer
    Riana Fischer spielte viele Jahre für den FC Zürich. - keystone

    «In dieser Zeit habe ich gesehen, was die Frauen auf sich nehmen – und wie wenig Anerkennung es dafür gibt. Das grösste Problem ist die Infrastruktur», sagte Fischer.

    Im Rahmen der derzeit laufenden Frauen-EM ist der 59-Jährige Botschafter der Organisation «Fussball kann mehr».

    Trainiert Fischer bald ein Frauenteam?

    Fischer bemerkt allerdings eine positive Entwicklung. «Gerade erst gab es einen Millionentransfer. Es kommt also Bewegung in den Frauenfussball», stellte der frühere Bundesliga-Coach positiv fest.

    Olivia Smith steht Berichten zufolge kurz vor einem Wechsel für eine Weltrekord-Ablösesumme im Frauenfussball. Für die 20 Jahre alte kanadische Nationalspielerin will Champions-League-Gewinner WFC Arsenal rund 1,16 Millionen Euro an den FC Liverpool bezahlen

    Olivia Smith
    Olivia Smith ist kanadische Nationalspielerin. - keystone

    In Köpenick trainierte Fischer die Männermannschaft, führte die Spieler um Christopher Trimmel in die Bundesliga und in die Champions League.

    Irgendwann mal ein Frauenteam zu coachen, schliesst Fischer aber auch nicht aus. «Ich hatte immer wieder mal Kontakt zu Frauenteams und ich würde es mal so formulieren: Sag niemals nie. Es ist vieles möglich», sagte Fischer.

    Die Fussballerinnen des 1. FC Union spielen kommende Saison erstmals in der Bundesliga.

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    Kommentare

    User #2111 (nicht angemeldet)

    Was denn für ein Wandel..? Nach der EM ist die Euphorie vorbei und der normale Frauen SuperLeague Alltag kehrt zurück. Und SRF überträgt denn sicher alle paar Wochen mal ein Spiel..!

    User #126 (nicht angemeldet)

    Und ich hoffe, dass der Frauenfussball für die exorbitanten Entwicklungen im Männerfussball eine bremsende Wirkung haben..

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