Sechseinhalb Jahre Haft nach grossem Waffenfund in Deutschland
Nach einem der grössten Kriegswaffenfunde der vergangenen Jahrzehnte in Deutschland ist der Hauptangeklagte wegen Waffenhandels zu sechs Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Das Landgericht Wuppertal ordnete ausserdem die Einziehung von 74.000 Euro (rund 68.000 Franken) an.

Der 60 Jahre alte Kfz-Meister aus Remscheid in Nordrhein-Westfalen musste mit einer Haftstrafe zwischen sechs und sieben Jahren rechnen. Das sah eine Absprache zwischen Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung in dem Verfahren vor. Im Gegenzug hatte der Mann ein Geständnis im Prozess abgelegt.
Unter der Autowerkstatt des Angeklagten hatte die Polizei vor einem Jahr vier Waffenkammern ausgehoben. Bei der wochenlangen Räumung stellten Beamte rund 300 scharfe Schusswaffen sicher. Darunter befanden sich 125 Maschinengewehre, 67 Maschinenpistolen, 51 Pistolen, 32 Langwaffen, Präzisionsgewehre und 11 Revolver. Auch 13 Panzerabwehrwaffen, 38 Handgranaten, fast 100.000 Schuss Munition sowie Uniformen aus der NS-Zeit befanden sich in den Räumen.














