Trainer Christian Streich vom SC Freiburg empfindet Bundesligaspiele in fast leeren Fussball-Stadien zunehmend als mental herausfordernd.
Findet Geisterspiele deprimierend: Freiburg-Coach Christian Streich. Foto: Tom Weller/dpa
Findet Geisterspiele deprimierend: Freiburg-Coach Christian Streich. Foto: Tom Weller/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Christian Streich: «Es ist einfach nicht mehr schön, ohne Zuschauer zu kicken.»
  • Am Freitag trifft er mit seinem Team auf Borussia Dortmund.
  • In Dortmund sind 750 Zuschauer zugelassen.

Bei den Geisterspielen zu Beginn der Corona-Pandemie seien er und sein Team noch sehr darauf fokussiert gewesen, «dieser Situation was Positives und Spannendes abzugewinnen. In der Zwischenzeit muss man sich samstags im Stadion zusammenreissen, dass es einen nicht deprimiert», sagte er der «Badischen Zeitung».

Bei «so viel Leere» und den vereinzelten Zwischenrufen entstehe «eine komische Geräuschkulisse, weil alles von diesem Beton widerhallt. Es ist einfach nicht mehr schön, ohne Zuschauer zu kicken», erklärte er vor dem Spitzenspiel beim Tabellenzweiten Borussia Dortmund am Freitag.

Christian Streich
Christian Streich beim Spiel zwischen Union Berlin und dem SC Freiburg. - keystone

Zuletzt beim Rückrundenauftakt des Vierten Freiburg gegen Arminia Bielefeld (2:2) waren nur 500 Zuschauer zugelassen, in Dortmund sind es 750. «Wenn in so einem riesigen Stadion niemand ist, nervt es schon», meinte Streich.

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