Will Streit beenden: Basler Fussball-Trainer verteilt Ohrfeigen
Ein Fussball-Trainer will einen Streit zwischen zwei 17-jährigen Spielern schlichten – und verteilt zwei Ohrfeigen. Nun wurde er verurteilt.

Das Wichtigste in Kürze
- Zwei Fussballer (17) geraten in Basel auf dem Spielfeld aneinander.
- Der Trainer will den Konflikt schlichten. Er verpasst den Streithähnen eine Ohrfeige.
- Nach diesem pädagogisch bedenklichen Vorgehen muss der 37-Jährige nun blechen.
Im Januar 2024 kam es auf dem Fussballplatz bei St. Jakob zu einem Konflikt zwischen zwei 17-jährigen Spielern. Sie gerieten auf dem Spielfeld aneinander.
Wie laut der «bz Basel» aus einem Strafbefehl der Staatsanwaltschaft hervorgeht, eskalierte die Situation derart, dass der Trainer eingreifen musste. Mit dem Ziel, den Streit zu beenden, stellte er sich zwischen die beiden Jugendlichen.
Anstatt jedoch auf deeskalierende Worte zurückzugreifen, entschied sich der 37-Jährige für ein körperliches Eingreifen. Er verpasste beiden Beteiligten jeweils eine Ohrfeige.
Ohrfeigen führen zu Busse
Das pädagogisch bedenkliche Vorgehen des Trainers wurde rechtlich als Tätlichkeit gewertet.
Die Konsequenzen folgten mit einem Strafbefehl: Der Coach wurde zu einer Busse von 300 Franken verurteilt. Darüber hinaus musste er die anfallenden Verfahrenskosten in der Höhe von 500 Franken übernehmen.












