Murat Yakin

Murat Yakin über Lage in den USA: «Fokus auf unserer Aufgaben»

Pascal Moser
Pascal Moser

Genève,

Müssen sich Fussball-Fans bei der WM 2026 sorgen um ihre Sicherheit machen? Murat Yakin (51) hält sich auf die Frage nach der politischen Lage bedeckt.

Murat Yakin
Murat Yakin an der Pressekonferenz der Schweizer Nati. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Ende März testet die Schweizer Nati gegen Deutschland und Norwegen.
  • Murat Yakin präsentierte am Donnerstag seinen 26-köpfigen Kader.
  • Über die politische Lage in Übersee äussert sich der Nati-Trainer nur zurückhaltend.

Nur noch 84 Tage dauert es, bis in Mexiko die WM 2026 eröffnet wird. Welche 26 Spieler Murat Yakin in seiner Schweizer Nati nach Übersee mitnimmt, ist noch unklar.

Ob es genau jene sind, welche die Testspiele am 27. März gegen Deutschland und am 31. März gegen Norwegen bestreiten?

Freust du dich auf die WM 2026?

An der Pressekonferenz am Donnerstag spricht der sichtlich entspannte Yakin zu den Medienschaffenden. Dabei äussert sich Murat Yakin über...

... die politisch angespannten Lage in Mexiko und den USA

«Wir können Sport und Politik gut trennen. Natürlich sind wir traurig, was passiert. Aber wir können uns nur auf unsere Aufgabe fokussieren, den Rest können wir nicht beeinflussen.»

Adrian Arnold stellt klar: «Wir haben eine klare Rollenverteilung, die Spieler und der Staff konzentrieren sich auf das Sportliche.»

... den noch ausstehenden Gruppengegner

«Mit Wales und Nordirland sind zwei britische Teams dabei, die eher für destruktiven Fussball stehen. Bosnien wäre mal etwas Neues, Erfrischendes. Italien wäre toll, den Gegner kennen wir schon gut. Aber wir nehmen das, was kommt.»

... den Gesundheitszustand von Granit Xhaka

«Er war sechs Wochen lang verletzt, jetzt ist er wieder fit. Dass Granit ein Kämpfer ist, hat man an der EM gesehen. Da hat er ein ganzes Spiel mit einer Verletzung bestritten. Wir brauchen ihn und sind froh, dass er wieder da ist.»

Granit Xhaka
Granit Xhaka ist der verlängerte Arm von Nati-Trainer Murat Yakin. - keystone

... die Kritik von Renato Steffen

«Solche Aussagen muss man richtig einschätzen, das war direkt nach einem Spiel. Renato kann sich nicht beschweren, wir sind immer im Austauch. Er ist ein guter Spieler und guter Typ, aber die Konkurrenz auf seinen Positionen ist gross.»

... die fehlenden Thuner im Aufgebot

«Mit Kastriot Imeri steht ein uns bekanntes Gesicht auf der Pikettliste, wir verfolgen den FC Thun sehr. Trainer Mauro Lustrinelli und Präsident Andreas Gerber kenne ich gut, sie machen einen super Job. Aber momentan gehen wir mit den Spielern, die wir kennen. Ich habe eine grosse und gute Auswahl.»

... das erneute Fehlen von Noah Okafor

«Leider ist er seit fünf Wochen verletzt, sonst wäre er dabei gewesen. Wir haben ihn in Leeds besucht und hatten ein sehr offenes Gespräch. Er hat eingesehen, dass manche Aussagen nicht glücklich getroffen waren. Aber wir beurteilen die Leistung auf dem Platz, da kann er uns mit seinen Qualitäten helfen.»

Murat Yakin
Murat Yakin besuchte Noah Okafor in Leeds. Dennoch fehlt er im Aufgebot der Schweizer Nati. - keystone

... die Rückkehr von Alvyn Sanches

«Wir sind erstaunt, wie schnell er wieder auf diesem Niveau war. Er spielt jedes Spiel von Beginn weg und weist gute Statistiken auf. Jetzt geben wir ihm die Chance auf internationalem Parkett. Ich hoffe, dass er dieses Mal verletzungsfrei bleibt.»

... Zeki Amdouni

«Wir rechnen mit ihm, er ist auf gutem Weg. Er wird uns auch besuchen, und vielleicht macht er die Ergänzungstrainings mit. Wenn er 100-prozentig fit ist, ist er sehr wichtig für uns.»

... das 18-jährige Talent Nicolas Bosshardt

«Wir haben einen Tipp bekommen. Er ist auf unserem Radar und wir hatten auch schon Kontakt mit ihm. Auf seiner Position des Linksverteidigers sind wir nicht überbesetzt. Zudem könnte es nicht schaden, wenn er den brasilianischen Touch mitbringt. Wir werden ihn sicher mal besuchen.»

So geht es für die Schweizer Nati weiter

Nach den beiden Testspielen gegen Deutschland und Norwegen trifft die Elf von Murat Yakin am 31. Mai noch auf Jordanien. Das erste Gruppenspiel an der WM 2026 bestreitet sie dann am 13. Juni (21 Uhr Schweizer Zeit) gegen Katar.

Kommentare

User #1523 (nicht angemeldet)

Was sollen wir in den USA, das rundherum ist ja noch krasser, als die Spiele!

User #4873 (nicht angemeldet)

Okafor ist wohl der unbeständigste Spieler in der Nationalmannschaft. Es liegt an seiner Einstellung, die ist viel zu wenig für einen guten Spieler. Das gleiche auch bei Monteiro, einmal Top, 6x Flop, so was gehört nicht aufgeboten. Di Guisto ist in seiner Mannschaft einer der besten, das stimmt. Aber wo steht die? Ganz sicher kein Kandidat für Yakin.

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