Jürgen Klopp muss nach einer Äusserung zum Africa-Cup viel Kritik einstecken. Nun spricht der deutsche Trainer über den Vorfall.
Jürgen Klopp
Jürgen Klopp nach der Championsleague-Partie gegen den FC Porto. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit einer Aussage über den Africa-Cup in einer Pressekonferenz gerät Klopp unter Beschuss.
  • Darin betitelte er den Africa-Cup als «kleines Turnier».
  • Nach dem Champions-League-Spiel teilt er mit: «Es war nicht meine Absicht».

Am Mittwochabend geriet der Liverpool-Trainer Jürgen Klopp in einen heftigen Streit mit einem wütenden Reporter. Grund dafür war eine Äusserung gegenüber dem Africa-Cup. In einer Pressekonferenz am vergangenen Samstag, betitelte er diesen als «kleines Turnier».

Nach dem 2:0 Heimsieg in der Champions League gegen den FC Porto wurde er auf seine Aussage angesprochen. Dabei teilte der 54-Jährige mit, dass die Äusserungen aus dem Zusammenhang gerissen wurden.

Der Reporter Ojora Babatunde von «OJB Sports», der per Videolink mit Klopp sprach, verlangte eine Entschuldigung. «Ich denke das ist eine Beleidigung für die Spieler, für die Fans und für die Menschen auf dem Kontinent. Sie schulden dem Kontinent eine Entschuldigung», so Babatunde.

Jürgen Klopp muss auf Leistungsträger verzichten

Klopp verteidigte seine Aussage: «Ich habe es nicht so gemeint. Ich war nicht mal annähernd auf der Idee, dass ich über den Africa-Cup als kleines Turnier sprechen will. Wenn man sich die ganze Pressekonferenz anschaut, dann hätte man es vielleicht richtig verstehen können.»

Verfolgen Sie den Africa-Cup?

Der Deutsche teilte in der Pressekonferenz mit, es gebe bis März keine Länderspielpausen mehr. Darauf korrigierte er sich und sagte: «Es gibt ein kleines Turnier im Januar.» Mit dieser Aussage meinte er kein kleines Turnier, sondern dass eben doch noch ein Turnier sei. «Wir verlieren unsere besten Spieler an dieses Turnier», so Klopp.

Jürgen Klopp
Jürgen Klopp muss eine Zeit lang ohne Mohamed Salah auskommen. - keystone

Der Afrika-Cup wird in Kamerun ausgetragen und beginnt am 9. Januar – der Final findet am 6. Februar statt. Während dieser Zeit muss Klopp auf seine Leistungsträger Salah, Mané und Keita verzichten.

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