Übernimmt Jürgen Klopp im Sommer die DFB-Elf?
Jürgen Klopp wird als nächster DFB-Trainer gehandelt. Es soll ein «offenes Geheimnis» sein, dass bei Red Bull alle Seiten nicht gänzlich zufrieden sind.

Das Wichtigste in Kürze
- Jürgen Klopp und Red Bull sind mit der Zusammenarbeit nicht gänzlich zufrieden.
- Der Trainer hat mehrere Anfragen vom DFB bekommen.
- Gerüchten zufolge könnte Klopp die deutsche Nationalelf im Sommer übernehmen.
Kehrt Jürgen Klopp bald als Nationaltrainer an die Seitenlinie zurück? Laut der «Sport-Bild» hat der Deutsche Fussballbund schon einige Male angeklopft. Und auch bei Red Bull halten einige diesen Wechsel für «sehr gut denkbar».
Seit 2024 hat der Startrainer den Posten Global Head of Soccer bei Red Bull inne. Der Vertrag dauert bis 2029. Doch die Zusammenarbeit soll nicht zur Zufriedenheit aller Seiten verlaufen. Bei RB Leipzig, dem erfolgreichsten Klub im Red-Bull-Universum ist das ein «offenes Geheimnis».
Vielerorts ist man der Meinung, dass Klopp nicht genügend präsent ist, bei wichtigen Spielen oder auf den Trainingsgeländen. Vor allem weil seine grösste Stärke der direkte Kontakt zu den Menschen ist, wird das kritisiert. Stattdessen nimmt der 58-Jährige an PR-Terminen wie jenem bei den Olympischen Spielen teil.
Trotzdem ist sein Einfluss gross, wie die «Sport-Bild» schreibt. So hat seine Meinung bei Trainer-Entscheidungen viel Gewicht. Und auch bei der Verpflichtung von Johan Bakayoko soll Klopp eine wichtige Rolle gespielt haben.
Klopp-Berater bestätigt Anfragen vom DFB
Deshalb wird bei Red Bull auch nicht von einer baldigen Trennung ausgegangen. Vor allem eine Rückkehr auf die Trainerbank eines Vereins halten viele für eher unwahrscheinlich. Personen, die Klopp gut kennen, sagen, er wolle den grossen öffentlichen Druck und das Moderieren von schwierigen Star-Charakteren nicht.
Klopps Berater aber hat bestätigt, dass es Anfragen vom DFB gebe. Und: «Ich glaube, er denkt nicht, dass er das einmal gemacht haben muss. Er spürt eher die Verpflichtung, dass er nicht immer Nein sagen könnte zu dem Job.»




















