Frankreichs Präsident Emmanuel Macron eröffnete am Donnerstag das Hôtel de la Marine. Darin soll künftig auch ein Büro der Fifa untergebracht sein.
Hôtel de la Marine
Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich (r), trifft FIFA-Präsident Gianni Infantino (l) während der Einweihung des Museums Hotel de La Marine. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Pariser Palastbau Hôtel de la Marine soll eine neue Attraktion des Landes werden.
  • Das Gebäude wurde heute Donnerstag von hoher Prominenz eröffnet.
  • Der Palastbau war über 200 Jahre der Öffentlichkeit verschlossen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat am Donnerstag den Pariser Palastbau Hôtel de la Marine eröffnet. In diesem wird auch die künftige Aussenstelle des Fussball-Weltverbandes FIFA untergebracht.

«Schliesslich wird hier eine FIFA-Dependance eingerichtet werden. Der 1904 in der französischen Hauptstadt geborene Weltfussballverband kehrt damit zu seinen Ursprüngen zurück», schrieb der Präsident (43) auf Twitter. Der Palastbau war über 200 Jahre der Öffentlichkeit verschlossen.

Das historische Gebäude soll zu einer neuen Attraktion des Landes werden. Der Komplex wurde im 18. Jahrhundert erbaut und wird nun nach Renovierungsarbeiten in ein Ensemble aus Museum, Restaurant und Büroräumen umfunktioniert.

Fifa kehrt in alte Heimat zurück

Auch ein Büro der Fifa soll dort seinen Sitz haben. Abseits des Hauptquartiers in Zürich sollen früheren Angaben nach rund 100 FIFA-Mitarbeiter im Hôtel de la Marine arbeiten.

Offiziell will die Fifa in Frankreichs Hauptstadt ihre Verbindungen zur französischsprachigen Fussball-Welt, aber auch zu Institutionen wie der Unesco verbessern. Das hiess es zuvor.

Bereits im vergangenen Oktober hatte die Fifa mitgeteilt: dass sich Macron und Frankreichs Verbandschef grundsätzlich darauf geeinigt hätten, dass der Weltverband eine Filiale in der französischen Hauptstadt eröffnet. Die Fifa wurde 1904 in Paris gegründet und zog 1932 nach Zürich um.

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