Fussball-Revolution? Fifa arbeitet an neuer Offside-Regel
Im Fussball bahnt sich womöglich eine grosse Veränderung durch eine neue Offside-Regel an. Die Fifa hofft auf höhere Attraktivität durch mehr Offensive.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Fifa zieht offenbar eine Änderung der Offside-Regel ab nächster Saison in Betracht.
- Diese würde den Stürmern zugutekommen: Sie dürften neu zu Teilen vor dem Verteidiger sein.
- Fifa-Präsident Gianni Infantino sagt: «Es soll offensiver und attraktiver werden.»
Dem Fussball könnte eine echte Regel-Revolution bevorstehen! Denn die Fifa arbeitet an einer neuen Auslegung des Offsides. Das bestätigte Präsident Gianni Infantino am World Sports Summit in Dubai.
Infantino will Fussball «offensiver und attraktiver»
Der Fussball solle «offensiver und attraktiver» werden. Der konkrete Plan: Neu soll der Angreifer nur im Offside stehen, wenn er mit ganzem Körperumfang vor dem letzten Verteidiger ist.

Bisher reichte, wenn ein Körperteil (ausser Arme/Hände) zu weit vorne war. Eine Änderung wäre entsprechend ein grosser Vorteil für die Stürmer und würde den Defensivleuten die Verteidigung erschweren.
Regel könnte ab nächster Saison gelten
Der ehemalige Star-Coach Arsène Wenger (76) hatte diese Offside-Änderung schon vor mehreren Jahren vorgeschlagen. Der langjährige Arsenal-Trainer ist als Direktor für globale Fussballförderung bei der Fifa angestellt.

Schon ab der kommenden Saison (ab Sommer 2026) könnte die Regeländerung umgesetzt werden. Im März verabschiedet die Fifa voraussichtlich das Regelwerk für die Saison 2026/27.
Im Januar sollen erstmal weitere Tests angestellt werden. Klar ist: Eine Offside-Änderung wäre eine Revolution und würde den Fussball verändern. Neue Taktiken und mehr Tore wären zu erwarten. Weniger Offside-Diskussionen dagegen nicht zwingend.












