Ausgebuht! Prinzessin Kate wirft Demonstranten böse Blicke zu

    Luca Micheli
    Luca Micheli

    Grossbritannien,

    Während der «Trooping the Colour»-Parade waren Prinzessin Kate und ihre Kinder lauten Buhrufen ausgesetzt. Der Unmut war den Royals deutlich anzusehen.

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    Hier werden Prinzessin Kate und ihre Kinder bei der «Trooping the Colour»-Parade ausgebuht. - X/@LouBestal17

    Das Wichtigste in Kürze

    • Demonstranten der Protestgruppe Republic störten am Samstag die alljährliche «Trooping the Colour»-Parade.
    • Prinzessin Kate und ihre Kinder wurden während der Kutschenfahrt mit Buhrufen eingedeckt.
    • Den Aktivisten warf die Blaublüterin strenge Blicke zu, die Kinder wirkten verunsichert.

    Wenn Blicke töten könnten ...

    Vergangenen Samstag stieg erneut die alljährliche «Trooping the Colour»-Parade zu Ehren von König Charles III. (77). Rund zehntausend Menschen verfolgten den Anlass in London. Überschattet wurde die Parade jedoch von Mitgliedern der Protestgruppe Republic, die sich für die Abschaffung der Monarchie einsetzt.

    Trooping the Colour
    Zahlreiche Demonstranten versammelten sich während der «Trooping the Colour»-Parade und gaben ihre Kritik an der Monarchie kund. - X / PeterTatchell

    Laut der britischen «Sun» waren Schreie mit den Worten «Nicht mein König!» zu hören. Zudem hielten die Aktivisten Fotos des ehemaligen Prinzen Andrew Mountbatten-Windsor (66, Charles' Bruder) und des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein (†66) hoch. Auch Regenschirme mit der Aufschrift «Stoppt die Herrschaft» waren zu sehen.

    Zwischen Wut und Verunsicherung

    Szenen, die auch den Mitgliedern der Royal Family nicht verborgen blieben. Prinzessin Kate (44) schaute von der Pferdekutsche aus mit strengem Blick auf die Demonstranten herab. Das zeigt ein Video, welches derzeit auf Social Media kursiert.

    Gemeinsam mit ihren Kindern legte sie die Strecke vom Buckingham Palace zur Horse Guards Parade zurück. Und eigentlich verlangt es die königliche Etikette, dass die Royals den Menschenmassen stets mit einem freundlichen Gesicht begegnen.

    Doch in diesem Fall verging Prinzessin Kate für einmal das Lächeln.

    Prinzessin Kate
    Für einmal hatte Prinzessin Kate kein Lächeln mehr übrig. Demonstranten der Protestgruppe Republic hatten die Zeremonie mit lauten Buhrufen gestört. - keystone

    Immer wieder beobachtet die fürsorgliche Mama die Aktivisten mit kritischem Auge – und wirft ihnen ernste Blicke zu. Auch die royalen Sprösslinge selbst wirken irritiert zu, als die Demonstranten skandieren und die Zeremonie mit lauten Buhrufen störten. Momente, auf die die Blaublüter wohl lieber verzichtet hätten.

    Kannst du die bösen Blicke von Prinzessin Kate nachvollziehen?

    In den Kommentaren auf X solidarisieren sich zahlreiche Fans mit der Königsfamilie. «Erwachsene haben Kinder ausgebuht. Sie sollten sich schämen», schreibt einer. «Charlotte sieht aus, als ob sie weinen möchte, und Louis wirkt verwirrt», beobachtet ein anderer.

    Chef übt Kritik an Vorschriften für Protestgruppe

    Vor Beginn des Umzugs wies die Polizei die Mitglieder der Republic-Partei an, sich in einem dafür vorgesehenen Bereich aufzuhalten. Das Aufzeigen von Flaggen wie auch der Einsatz von lärmerzeugenden Geräten sei ihnen untersagt worden, heisst es.

    Trooping the Colour
    Nach der Parade winkt die Königsfamilie traditionell vom Balkon des Buckingham Palace in die Menschenmenge. - keystone

    Mit entsprechenden Einschränkungen wollten die Beamten sicherstellen, dass die Veranstaltung «ohne grössere Störungen und mit minimalen Beeinträchtigungen für die Pferde» abläuft. Über 1300 Soldaten, 300 Militärmusiker sowie rund 200 Pferde nahmen an der königlichen Prozession teil.

    Geschäftsführer Graham Smith bezeichnete die Vorschriften gegenüber der «Sun» als «verachtenswert». Diese würden die Demonstranten in einem Gebiet halten, wo man von den Royals nicht gesehen werde. Wie Kates Blicke zeigen, hat es die Protestgruppe dennoch geschafft, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

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    Kommentare

    User #2205 (nicht angemeldet)

    Das Foto in der Kutsche ist doch Fake. Das ganze Gesicht sieht überhaupt nicht mehr nach ihr aus, so stark wurde es bearbeitet, um einen vermeintlich bösen Blick abzubilden.

    User #5919 (nicht angemeldet)

    Monarchen kleben an einer Welt von gestern und Erbfolgen, die heute keine Bedeutung mehr haben. Sie kosten dem Steuerzahler und präsentieren-ja was eigentlich? Der Verdacht, dass ihre Zeit definitiv vorbei sei, liegt nahe…..

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