FC Barcelona: Dieser Ex-Profi kippte Alkohol in die Trinkflasche
Nach seinem Millionen-Transfer von Arsenal konnte Alexander Hleb beim FC Barcelona nie Fuss fassen. Ein Ex-Kollege packt nun in einem Podcast über Hleb aus.

Das Wichtigste in Kürze
- Der Wechsel zum FC Barcelona war für Alexander Hleb kein Glücksgriff.
- Bei den Katalanen fasste der Belarusse nie Fuss – das führte zu Frust.
- Kurz vor dem Abschied aus Barcelona liess offenbar die Disziplin nach.
Ex-Barcelona-Youngster Albert Dalmau packt im Podcast «Montiliving» über einen bekannten früheren Teamkollegen aus: Alexander Hleb. Dalmau spielte damals in der zweiten Mannschaft der Katalanen und absolvierte mit dem A-Team die Vorbereitung.
Der Offensiv-Akteur soll während der Saisonvorbereitung nicht nur Gatorade in seiner Trinkflasche gehabt haben. Wohl auch, weil Hleb damals schon wusste, dass er in Barcelona keine Zukunft hatte.

«Er wusste, dass er in zwei oder drei Tagen abreisen würde», so Dalmau im Podcast. «In der Gatorade-Flasche war zwar Gatorade. Aber er hatte auch noch etwas Alkohol hinzugefügt», verrät der heute 34-Jährige.
Beim FC Barcelona nie Fuss gefasst
Tatsächlich sollte der Belarusse Recht behalten – der FC Barcelona verlieh ihn wenig später an Stuttgart. Es folgten weitere Leihgeschäfte mit Birmingham und Wolfsburg. 2012 liess man den einstigen Millionen-Transfer ablösefrei nach Russland ziehen.

Vier Jahre zuvor hatten die Katalanen noch 15 Millionen Euro an Arsenal überwiesen. Bei der Blaugrana konnte sich Hleb jedoch nie durchsetzen, kam insgesamt nur auf 19 Liga-Einsätze.
Hleb bereute Abschied von Arsenal
Bereits 2020 äusserte sich Hleb selbstkritisch über seinen Wechsel. Im Arsenal-Podcast «In Lockdown» sagte er: «Ich kann es noch immer nicht verstehen, warum ich da hingegangen bin. Ich weiss nicht, was mich dazu bewogen hat.»

Er habe sich in London eigentlich wohl gefühlt, erkennt Hleb im Rückblick. «Ich hatte Freunde, ich liebte es, mit dem Trainer zusammenzuarbeiten. Ich spielte für eines der besten Teams – eigentlich hatte ich alles.»
















