FC Thun beendet Meister-Saison mit einem 1:1 in St.Gallen
Ein Unentschieden zum Abschluss: Der FC Thun beendet die historische Saison mit einer ansprechenden Leistung in St.Gallen.

Das Wichtigste in Kürze
- Die fünf Punkte Vorsprung bleiben bestehen – Thun spielt in St.Gallen 1:1.
- Der Meister kann auf die vier Niederlagen en suite reagieren und zeigt eine gute Leistung.
- Für den FC St.Gallen steht mit dem Cupfinal noch ein Spiel an.
Nach vier Niederlagen zeigt der FC Thun zum Abschluss der Super-League-Saison eine Leistungssteigerung.
Nur zwei Tage nach der langen Meisterfeier und Freinacht in Thun spielen die Berner Oberländer bei Vizemeister FC St.Gallen 1:1. Damit beträgt der Vorsprung Ende Saison fünf Punkte – insgesamt hat Thun 75 Zähler auf dem Konto.
«Was wir alles geleistet haben, ist extrem», sagt Thun-Verteidiger und Torschütze Michael Heule zu SRF. «Es macht mich stolz – jetzt mit einem brutal guten Gefühl in die Ferien.» Realisieren, was er und der FC Thun geschafft haben, werde er wohl erst dort.

Die Espen starten besser in die Partie und machen sogleich Druck. Doch auch die Gäste kommen in der ersten Halbzeit zu Chancen und sind zwischenzeitlich besser. Vor der Pause kommt St.Gallen dem 1:0 nahe – Miroslav Stevanovic trifft die Latte.
Im Aluminium-Pech ist nach dem Seitenwechsel auch der FC Thun. Elmin Rastoders Abschluss landet am Pfosten.
Die Tore fallen dann in der letzten halben Stunde. Corsin Konietzke trifft in der 64. Minute zur St.Galler Führung.

In der 73. Minute gleicht Michael Heule aus. Der Ostschweizer hämmert den Ball per Volley aus spitzem Winkel in die Maschen.
Thuns Meister-Trainer Mauro Lustrinelli verfolgt das Spiel wegen einer Sperre von der Tribüne aus. An der Seitenlinie steht deshalb erneut Assistenztrainer Yves Zahnd.
Für die Oberländer endet die Saison in der Super League mit dem grössten Erfolg der Club-Geschichte. Vizemeister FCSG kann sich am nächsten Sonntag gegen Lausanne-Ouchy den Cupsieg holen.













