Auch beim Club von Djibril Sow hat die Corona-Pandemie ein Loch hinterlassen. Eintracht Frankfurt muss einen happigen Verlust hinnehmen.
Eintracht Frankfurt
Der Schweizer Nati-Crack Djibril Sow spielt bei Eintracht Frankfurt. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Eintracht Frankfurt hat wegen Corona fast 50 Millionen Franken verloren.
  • Dank einem Gehaltsverzicht der Profis konnte das Minus etwas abgefedert werden.

Eintracht Frankfurt hat in den Spielzeiten 2019/20 und 2020/21 einen Verlust von 48 Millionen Franken zu beklagen. Das teilte der Fussball-Bundesligist mit und verwies auf die Einschränkungen durch die Coronavirus-Pandemie.

In der Saison 2020/21 gab es einen Verlust von 38,6 Millionen Franken bei einem Umsatz von 172 Millionen Franken. In der Spielzeit 2019/20 hatte die Eintracht Fussball AG noch 298,5 Millionen Franken Umsatz und einen Gewinn nach Steuern von 20 Millionen Franken verzeichnet.

Vor Ausbruch der Pandemie hatte man aber mit rund 9,6 Millionen Franken mehr kalkuliert. 2019/20 beliefen sich die Einnahmen aus dem Heimspielbetrieb (Ticketing und Hospitality) noch auf 41,4 Millionen, in der Spielzeit darauf auf lediglich 0,53 Millionen Franken.

«Wir konnten durch eine deutliche Kostenreduktion in allen Bereichen sparen. Dazu gehörte auch der Gehaltsverzicht der Fussballprofis», sagte Eintracht-Vorstandsmitglied Oliver Fahrenbach.

«Das hat uns die Verluste einigermassen abfedern lassen.» Daher schaue er zuversichtlich in die Zukunft. «Ich glaube, dass wir unter den ersten Sechs stehen, was das Thema wirtschaftliche Stabilität in der Bundesliga angeht», sagte Fahrenbach.

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