Die deutschen Fussballer sind klar auf Kurs Weltmeisterschaft 2022 in Katar.
Thomas Müller war der Matchwinner für das DFB-Team. Foto: Marcus Brandt/dpa
Thomas Müller war der Matchwinner für das DFB-Team. Foto: Marcus Brandt/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • ter Stegen: Der ewige Kronprinz ersetzte den angeschlagenen Kapitän Neuer im Tor.

Das Team von Bundestrainer Hansi Flick gewann im Hamburg gegen Rumänien mit 2:1 (0:1). Die DFB-Spieler in der Einzelkritik:

ter Stegen: Der ewige Kronprinz ersetzte den angeschlagenen Kapitän Neuer im Tor. Chancenlos beim 0:1. Auszeichnen konnte er sich nicht.

Hofmann: Flick baut den Gladbacher als Offensivverteidiger auf. Viel unterwegs, aber mit unpräzisen Hereingaben vom rechten Flügel.

Süle: Der Abwehrhüne räumte hinten alles ab - am Boden und in der Luft. Rettete gegen Puscas (48.). Trieb dazu immer wieder mit an.

Rüdiger: Ausgetanzt und getunnelt von Torschütze Hagi beim 0:1. Die gewohnte Souveränität fehlte. Versuchte es vorne mit der Brechstange.

Kehrer: Gegenspieler Hagi stellte den PSG-Profi vor Probleme. Nach vorne fehlt ihm links die Klasse des verletzt fehlenden Gosens.

Kimmich: Der Kapitän agierte wie ein Quarterback. Verteilte die Bälle. Rieb sich in Zweikämpfen auf. Schlug die Ecke zum Siegtor.

Goretzka: Dynamischer Antreiber aus dem Mittelfeld. Leitete das 1:1 ein und verlängerte Kimmichs Ecke mit dem Kopf auf Torschütze Müller.

Gnabry: Der explosivste Angreifer. Zielte erst knapp vorbei (44.). Sein sechster Treffer in der WM-Quali leitete den Sieg ein (52.).

Reus: Der Dortmunder durfte auf der Zehner-Position ran. Guter Schuss aus spitzem Winkel (33.). Legte Gnabry den Ball beim Ausgleich auf.

Sané: Der Münchner versuchte es unermüdlich. Die finale Aktion fehlte ihm wie nach tollem Dribbling (62.). Vergab eine Torchance (73.).

Werner: Der Video-Assistent korrigierte den Elfmeterpfiff, als er im Strafraum fiel (8.). Rackerte im Strafraum, ohne Abschlussglück.

Müller: Kam für Werner (67.). Setzte zunächst Havertz klasse ein (76.) und wurde dann mit seinem 40. Länderspieltor zum Matchwinner.

Havertz: Der Chelsea-Profi löste Reus in der Offensive ab (67.). Auf dem Weg zum möglichen 2:1 wurde er noch von Rus gestoppt (76.).

Klostermann: Nach dem Führungstor kam er für Hofmann als rechter Verteidiger, um mit seiner Defensivstärke den Vorsprung zu sichern.

Adeyemi: Der junge Salzburger kam in den letzten Minuten für Sané. Leitete noch einen Konter klasse ein.

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