DFB

DFB: Keine Äusserung zum Impfstatus der Profis in Quarantäne

DPA
DPA

Deutschland,

Nach dem positiven Corona-Test von Niklas Süle äussert sich der Deutsche Fussball-Bund nicht zum Impfstatus der weiteren vier in Quarantäne geschickten Nationalspieler.

DFB-Direktor Oliver Bierhoff (l) und DFB-Arzt Tim Meyer bei der Pressekonferenz der Nationalmannschaft nach dem positiven Corona-Fall. Foto: Swen Pförtner/dpa
DFB-Direktor Oliver Bierhoff (l) und DFB-Arzt Tim Meyer bei der Pressekonferenz der Nationalmannschaft nach dem positiven Corona-Fall. Foto: Swen Pförtner/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Neben Süle wurden dessen Münchner Teamkollegen Joshua Kimmich, Serge Gnabry und Jamal Musiala sowie Karim Adeyemi von Red Bull Salzburg in Quarantäne geschickt.

Die Anordnung des Gesundheitsamts alleine könne nicht zwingend als Folge einer fehlenden Corona-Impfung gewertet werden, sagte Teamarzt Tim Meyer. «Grundsätzlich ist es so, dass die Impfung eines der Kriterien ist», sagte Meyer. Auch «die Intensität und die Dauer der Kontakte» werde einbezogen. Laut grundsätzlicher Empfehlung des Robert Koch-Instituts (RKI) müssen enge Kontaktpersonen ohne Symptome nicht mehr in Quarantäne, wenn sie geimpft sind.

Neben Süle wurden dessen Münchner Teamkollegen Joshua Kimmich, Serge Gnabry und Jamal Musiala sowie Karim Adeyemi von Red Bull Salzburg in Quarantäne geschickt. Kimmich hatte zuletzt öffentlich geäussert, noch nicht geimpft zu sein. Gnabry war im April 2021 positiv getestet worden, Süle ist doppelt geimpft. Das Quintett war am Montag gemeinsam mit vier weiteren Spielern nach Wolfsburg geflogen, die nicht in Quarantäne müssen, sich aber vorläufig abgesondert vom Rest der DFB-Auswahl im Teamhotel bewegen sollen.

Lauterbach: «Impfung schützt vor Covid»

Zuständig für die Bewertung der Quarantäne-Massnahmen für die Bayern-Profis ist laut Meyer das Gesundheitsamt München Land. In der aktuellen Münchner Verordnung heisst es: «Die Quarantänepflicht gilt in der Regel nicht für Kontaktpersonen, deren Immunsystem nicht durch Medikamente oder Vorerkrankungen beeinträchtigt ist und die vollständig gegen COVID-19 geimpft sind.» Dies gilt auch für genesene Personen mit einer Impfstoffdosis oder, wenn «die zugrundeliegende Testung mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate zurückliegt». Allerdings könne das Gesundheitsamt «im Einzelfall eine abweichende Entscheidung treffen und eine Quarantäne anordnen».

«Schadenfreude ist jetzt fehl am Platz. Ich hoffe dennoch, dass Joshua Kimmich sich noch für die Impfung entscheidet. Die Impfung schützt vor Covid, schweres Covid gefährdet die Spielstärke», twitterte SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. Kimmichs Aussagen hatten eine emotionale Impfdebatte rund um den Profifussball hervorgerufen.

Kommentare

Weiterlesen

Wasser
102 Interaktionen
«Überrissen»
Hitze Tessin
133 Interaktionen
Alarmstufe Rot

MEHR IN SPORT

Ronaldinho
1 Interaktionen
Sensations-Comeback
de
3 Interaktionen
Mit Video-Botschaft
WM 2026
34 Interaktionen
«I'm back»
de
19 Interaktionen
Kanada-Showdown

MEHR DFB

Nagelsmann
15 Interaktionen
Bei deutschem WM-Sieg
SC Freiburg VfB Stuttgart
2 Interaktionen
Last-Minute-Tor!
Deniz UNdav
10 Interaktionen
Keine Wirtz-Show
dfb
11 Interaktionen
«Grusel-Auftritt»

MEHR AUS DEUTSCHLAND

Schwimmbecken
18 Interaktionen
Einlass-Zoff
Rheinmetall-Aktie
5 Interaktionen
Auftragsverlust?
Ruth Moschner
Diagnose früh erkannt
10 Interaktionen
München