Coronavirus: Laut Bremens Sahin beginnt «im Kopf alles bei null»

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Deutschland,

Aus Sicht von Werder Bremens Mittelfeldspieler Nuri Sahin kann die Zwangspause wegen des Coronavirus für den Verein der Bundesliga auch eine Chance sein.

Hofft für Werder Bremen nach der Corona-Krise auf die Trendwende: Nuri Sahin. Foto: Marius Becker/dpa
Hofft für Werder Bremen nach der Corona-Krise auf die Trendwende: Nuri Sahin. Foto: Marius Becker/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Spielbetrieb der Bundesliga ruht wegen des Coronavirus derzeit.
  • Nuri Sahin, Profi bei Werder Bremen, sieht in der Zwangs-Pause auch eine Chance.
  • Die Bremer befinden sich derzeit nämlich im Abstiegskampf.

«Jetzt fängt im Kopf alles wieder bei null an. Keiner denkt an die sportliche Krise, sondern an die Krise, die die ganze Welt beschäftigt. Das kann auch von Vorteil sein». Dies sagte der 31-Jährige in einem gemeinsamen Podcast des «Kicker» und von DAZN über das Coronavirus.

Unmittelbar vor der Zeit des Coronavirus hat Sahin bei den Bremern allerdings auch eine kleine Trendwende ausgemacht. «In den letzten Wochen, wo alles noch normal war, hatte man das Gefühl, dass die Trainingsqualität steigt», sagte er. «Da war ich auch ein bisschen zuversichtlich, dass vielleicht ein kleiner Lauf kommt. Und jetzt hast du ein abruptes Stoppschild hingestellt bekommen.»

Ein Grund für die prekäre Situation der Bremer sei das grosse Verletzungspech. «Ich suche nicht nach Ausreden, aber unser Verletzungspech sucht seinesgleichen», sagte Sahin.

«In 15, 16 Jahren Profi-Karriere habe ich sowas nicht erlebt. Wir hatten zwölf, 13 Verletzte, die gefühlt immer einen Monat raus waren. Das hat uns schon aus der Bahn geworfen.»

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