EM-Ticker: Werro holt mit Traumzeit EM-Gold – Mumenthaler mit Bronze
An der Leichtathletik-EM endet Tag 5 erfolgreich: Audrey Werro und Timothé Mumenthaler sorgen am Abend für zwei Schweizer Mediallen. Das Wichtigste im Ticker.

Im Überblick
11- Goldmedaille geht an Audrey Werro – mit EM-Rekord
- Mumenthaler erläuft sich EM-Bronze
- Siebenkämpferin Kälin beendet Tag auf Platz 6
- 21.00Kälin steigert sich bei Kugelstossen – und rutscht trotzdem ab
- Kälin schafft 1,71 Meter
- Boss und Fournier bleiben in Quali hängen
- Frauen-Staffel scheitert im Vorlauf
- Hügli mit Schweizer Rekord
Schweizer Einsätze an der Morning Session
Siebenkampf Frauen, 100 m Hürden – Annik Kälin gewinnt ihren Lauf in 12,59 Sekunden.
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Speerwurf Frauen, Qualifikation Gruppe A – Leonie Hügli steht im Final und stellt in der Quali einen neuen Schweizer Rekord auf (62,33m)
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Stabhochsprung Männer, Qualifikation – Justin Fournier bleibt in der Qualifikation hängen.
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4x400 m Männer, Vorlauf – Schweizer Staffel: Dany Brand, Ricky Petrucciani, Haydn Brotschi und Lionel Spitz schaffen die Final-Quali.
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Siebenkampf Frauen, Hochsprung – Annik Kälin schafft die Höhe von 1,71 Meter. Nach zwei Disziplinen liegt sie mit 2'054 Punkten auf Zwischenrang vier.
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4x400 m Frauen, Vorlauf – Schweizer Staffel: Mélanie Roland, Yasmin Giger, Lena Wernli und Annina Fahr scheiden im Vorlauf aus.
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Speerwurf Frauen, Qualifikation Gruppe B – Sabrina Boss wirft ihren Speer auf 55,22 Meter. Damit verpasst sie den Final.
Schweizer Einsätze an der Evening Session
Siebenkampf Frauen, Kugelstossen: Annik Kälin kann sich zwar fortlaufend bis zu letztlich 13,59 Metern verbessern. Weil die Konkurrenz aber bessere Kugelstossen-Ergebnisse erzielt, fällt die Schweizerin im Gesamtklassement aber weiter zurück.
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Siebenkampf Frauen, 200 m: Annik Kälin startet sehr stark, fällt dann aber ab. Mit 23,54 Sekunden erreicht sie keine Top-Zeit. Trotzdem steht sie vor ihren besten Disziplinen auf dem sechsten Zwischenrang – und hat damit weiter Mediallenchancen.
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200 m Männer, Final: Timothé Mumenthaler holt die nächste Medaille in die Schweiz. Der 23-jährige Genfer ist zeitgleich mit Desalu und teilt sich die Bronzemedaille. William Reais fällt etwas ab und kann im Final nicht mit den besten mithalten.
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800 m Frauen, Final: Während Valentina Rosamilia und Veronica Vancardo etwas den Anschluss an die Spitze verlieren, zieht Audrey Werro vorne davon. Die dritte Schweizerin im Finallauf gibt das Tempo vor und wehrt sämtliche Angriffe von hinten an: Mit einer Fabelzeit wird sie zur Europameisterin.
Audrey Werro startet verhalten, drückt dann aber zunehmend aufs Gas. Sie schliesst zu Hodkinson an der Spitze auf und geht in Führung. Die zwei enteilen dem Feld zunehmend, die Schweizerin hält den Angriffen der Britin aber Stand: Die Goldmedialle geht in die Schweiz!
Ohne Tempomacherin gelingt ihr mit 1:54.81 der EM-Rekord. Silber geht an Keely Hodgkinson, Broeders-Bol holt die Bronzemedaille.

Valentina Rosamilia bleibt unter zwei Minuten und bleibt Siebte. Veronica Vancardo beendet den Final mit einer Zeit von 2:00.17.
Mit William Reais und Timothé Mumenthaler ist die Schweiz im 200-m-Final sogar zweifach vertreten.
Mumenthaler, der als Titelverteidiger antritt, legt einen äusserst guten Start hin, wird dann aber von Ansah und Hughes abgehängt. Es kommt zum Fotofinish um den dritten Rang: Desalu und Mumenthaler sind genau gleichschnell: Sie gewinnen beide EM-Bronze.

Damit kann die Schweiz jubeln. Reais kommt im Final überhaupt nicht auf Touren, er kommt als Letzter ins Ziel.
Als vierte und letzte Disziplin des Tages steht für die Siebenkämpferinnen der 200-m-Lauf auf dem Programm.
In diesem weiss Annik Kälin nur bedingt zu überzeugen. Sie startet im dritten Heat und startet überragend. Doch im weiteren Rennverlauf bricht die Schweizerin ein wenig ein und muss noch drei Konkurrentinnen vorbeiziehen lassen. Mit 23,54 Sekunden bleibt sie leicht unter den Erwartungen.
Kälin beendet den Platz auf dem sechsten Zwischenrang. Am morgigen Samstag findet der zweite Teil mit den letzten drei Disziplinen des Siebenkampfs an. gut für Kälin: Auch ihre Paradedisziplin Weitsprung steht noch auf dem Programm.
Kälin steigert sich bei Kugelstossen – und rutscht trotzdem ab
Im Kugelstossen setzt Annik Kälin eine erste Weite von 13,39 Meter fest. In der Folge kann sie sich mit jedem Versuch steigern. Am Ende landet ihre Kugel bei 13,59 Metern. Trotzdem fällt die Bündnerin im Gesamtklassement des Siebenkampfs aber weiter zurück.
Annik Kälin überspringt im Hochsprung 1,71 Meter. Die 1,74 Meter reisst sie dreimal. Das ist eine ordentliche Leistung, wobei andere in dieser Disziplin weit mehr Punkte holen.
Im Zwischenklassement des Siebenkampfes liegt die Bündnerin damit nach dem Hürdenlauf und dem Hochsprung mit 2’054 Punkten auf Rang vier.
Weiter geht es heute Abend mit dem Kugelstossen und den 200 Meter.

Speerwerferin Sabrina Boss schafft es in Birmingham nicht in den Final. Ihre Weite von 55,22 Meter reicht nicht über die Quali hinaus.
Das gleiche Schicksal erlebt Stabhochspringer Justin Fournier. Er überspringt 5,45 Meter im dritten Versuch. Dann bleibt er über die 5,60 Meter hängen und verpasst den Final.

Annik Kälin wird ihrer Rolle der Favoritin in der Disziplin 100m Hürden gerecht. Die Schweizer Siebenkämpferin läuft bei guten Bedingungen in 12,59 Sekunden ins Ziel. Damit ist der Start in den Wettkampf geglückt.
Um 12.25 Uhr geht es mit dem Hochsprung weiter.

Das Schweizer Highlight ereignet sich heute Abend spät: Um 22.46 findet in Birmingham der Frauenfinal über 800 m statt.
Mit dabei sind gleich drei Schweizerinnen: Audrey Werro, Valentina Rosamilia und Veronica Vancardo. Erstere ist nach ihren Fabelzeiten in diesem Jahr Favoritin auf Gold. Die Schweiz darf an der Leichtathletik-EM also vom nächsten Triumph träumen.
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Der Weg in den Final lief für Werro nicht optimal. Am Donnerstag kam die 22-jährige Freiburgerin im Halbfinal zu Fall und blieb am Boden liegen.
Weil Werro vor dem Sturz touchiert wurde und der Schweizer Verband erfolgreich Protest einlegte, darf sie trotzdem um die Medaillen rennen.











