Champions League: Wer ist jetzt Favorit auf den Henkelpott?
Die Viertelfinal-Paarungen in der Champions League stehen fest. Es warten absolute Kracher – aber wer hat die besten Chancen auf die begehrteste aller Trophäen?

Das Wichtigste in Kürze
- Acht Teams dürfen noch vom Titel in der Champions League träumen.
- Wer hat die besten Chancen? Nau.ch schätzt die Titel-Kandidaten ein.
- Zwei der drei Top-Favoriten treffen im Viertelfinal schon aufeinander.
In knapp drei Wochen steigen die Hinspiele im Viertelfinal in der Champions League. Acht Teams dürfen noch davon träumen, am 30. Mai in Budapest den begehrten Henkelpott in die Höhe zu stemmen. Aber wer hat die besten Karten?
Die Viertelfinals in der Champions League

Die Top-Favoriten auf die Krone
Nicht erst seit der 7:2-Gala gegen Newcastle am Mittwoch ist der FC Barcelona unter den Top-Anwärtern auf den Henkelpott. Die Katalanen spielen eine bärenstarke Saison, führen die spanische Liga vor Erzrivale Real an. Bei der Blaugrana läuft es im Moment vorne wie hinten eigentlich fast immer nach Wunsch.
Aber natürlich ist auch der Dauerrivale Real Madrid in der Königsklasse immer ein Thema. In der Liga erlauben sich die Königlichen hin und wieder kleine Ausrutscher. Der Achtelfinal-Erfolg gegen Manchester City mit einem Gesamtscore von 5:1 war aber eine Ansage. Mit dem Superstar-Ensemble muss man jederzeit rechnen – auch dieses Jahr.
Apropos Superstar-Ensemble: Bayern München zerlegt Atalanta Bergamo im Achtelfinal in der Addition mit 10:2. Tor-Maschine Harry Kane ist es zuzutrauen, die Bayern im Alleingang nach Budapest zu ballern. Diese Münchner Über-Mannschaft darf sich auch mit Real als Viertelfinal-Gegner beste Chancen auf den Champions-League-Titel ausrechnen.
Die Mit-Anwärter auf den Titel
Titelverteidiger Paris Saint-Germain war im Achtelfinal gegen Chelsea eine Übermacht. Aber die Pariser spielen keine Bomben-Saison wie noch im Vorjahr. In der Liga-Phase war man mit 14 Punkten Elfter, in der Ligue 1 ist es ein enges Meister-Rennen gegen Lens. Noch lebt die Chance auf den zweiten Titel – aber andere Teams sind stärker einzuschätzen.
Ähnliches gilt auch für Arsenal - obwohl die Gunners in der Premier League nach dem Titel greifen. Die Londoner waren zwar in der Liga-Phase der Champions League eine Klasse für sich, sind zuletzt aber ins Wanken geraten. Die Klasse für den Titel hat Arsenal sicher im Kader – aber halten auch die Nerven?
Eine hohe Viertelfinal-Hürde wartet unterdessen auf Atlético Madrid: Die Rojiblancos treffen auf Barcelona – ein vertrauter, aber dadurch keineswegs einfacherer Gegner. Bei allen Erfolgen der letzten Jahre bleibt Atlético in Spanien die dritte Kraft. Entsprechend schwierig ist es, die Madrilenen unter den Top-Favoriten auf den Henkelpott zu sehen.
Die Aussenseiter in der Königsklasse
Es wirkt fast absurd, dem grossen FC Liverpool nur eine Aussenseiter-Rolle zuzuschreiben. Die Reds zählen individuell gesehen zu den stärksten Teams der Fussball-Welt – aber unter Arne Slot läuft es nicht mehr. Sogar Galatasaray machte den Engländern im Achtelfinal zeitweise zu schaffen – PSG dürfte im Viertelfinal eine Nummer zu gross sein.
Ganz klarer Aussenseiter ist hingegen Sporting CP aus Lissabon: Die Portugiesen haben im Achtelfinal zwar das norwegische Bodø/Glimt-Märchen beendet. Aber ein Fussball-Wunder gegen irgendeinen der sieben anderen Viertelfinalisten wäre eben das – ein Wunder. Arsenal ist im Viertelfinal vielleicht noch schlagbar – danach wird es aber ganz, ganz, ganz schwer.
Prognose: Wer holt jetzt den Henkelpott?
Im Viertelfinal-Kracher setzt sich Bayern München haarknapp gegen Real Madrid durch. Der Halbfinal-Gegner heisst dann Paris Saint-Germain, weil PSG über Liverpool triumphiert. Das Final-Ticket sichern sich in dieser Tableau-Hälfte die Münchner.
Der FC Barcelona schaltet im spanischen Viertelfinal-Duell Atlético Madrid. Barça misst sich im Halbfinal mit Arsenal, das keine Mühe mit Sporting hat. Das Final-Ticket geht an die Katalanen – und die gewinnen auch den Final der Champions League gegen die Bayern!
























