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    BVB will Titel – Kobel & Co. winken in der neuen Saison Mega-Prämien

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    Deutschland,

    Eine Prämien-Revolution soll die Spieler der Borussia Dortmund zum Erfolg antreiben. Sportdirektor Sebastian Kehl fährt damit eine ganz eigene Schiene.

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    Gregor Kobel feiert den gelungenen Bundesliga-Auftakt des BVB mit den Fans. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Borussia Dortmund will mit einem aussergewöhnlichen Prämien-Modell zum Erfolg finden.
    • Punkte-, Jahres- und Titel-Prämien können die Spieler während der Saison erhalten.
    • Bei einem allfälligen Meistertitel würden alle Mitarbeitenden profitieren.

    Elfmal nacheinander wurde der FC Bayern München Meister in der deutschen Bundesliga. Wie können die Seriensieger gestoppt werden?

    Vergangene Saison sah es kurz vor dem letzten Spieltag so aus, als ob Borussia Dortmund diese Serie beenden könnte. Letztendlich stemmten dann aber wieder die Bayern die Meisterschale in die Luft.

    Trauen Sie dem BVB den Gewinn der Meisterschale in dieser Saison zu?

    Diese Saison will der BVB mit einem veränderten Prämien-Modell einen neuen Versuch starten. Dazu haben die Bosse um Sportdirektor Sebastian Kehl laut der «Sport Bild» ein Drei-Boni-System entworfen.

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    Sebastian Kehl, Sportdirektor des BVB, während der Saisonvorbereitung. - keystone

    Durch die Punkteprämien können Stammspieler bei Borussia Dortmund rund 20'000 Euro erhalten. Bei absoluten Leistungsträgern kann dieser Betrag laut dem Bericht noch höher sein.

    Eine weitere Prämie ist die Jahresleistungsprämie. Sie wurde von Sportdirektor Sebastian Kehl eingeführt. Neu sollen Spieler zusätzlich belohnt werden, wenn sie quasi verletzungsfrei durch die Saison kommen und starke Leistungen liefern.

    Beim BVB würden alle von Meistertitel profitieren

    Als letzte Prämie kommt noch die Titel-Prämie hinzu. Sie tritt bei einem allfälligen Schalen-Gewinn in Kraft. Gemäss der «Sport Bild» würden dann rund sechs Millionen unter den Mitarbeitenden und dem Kader aufgeteilt werden.

    Diese Prämie orientiert sich stark an den Einsatzzeiten der einzelnen Spieler. Aber auch den weiteren Angestellten wie zum Beispiel den Abteilungsleitern oder den Köchen würde ein Bonus winken.

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    Donyell Malen (links) jubelt mit Youssoufa Moukoko und Thorgan Hazard (rechts) über den Siegtreffer. - keystone

    Die vielen Prämien sorgen dafür, dass das Grundgehalt bei den Spielern jeweils ein wenig tiefer ausfällt. Mit guten Leistungen verdienen sie dann aber im Endeffekt mehr, als sie sonst verdient hätten.

    Ein derartiges Prämien-Modell ist im internationalen Spitzenfussball eine Rarität. Bei den Bayern gibt es keine Punkt-Prämien. Spieler von Manchester City erhalten sogar nur Prämien, wenn sie einen Titel gewinnen.

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