BVB: So hoch ist die Busse für Star Karim Adeyemi
Nach seinem Wutausbruch gegen Gladbach zieht der BVB Konsequenzen: Karim Adeyemi wird intern zur Kasse gebeten.

Das Wichtigste in Kürze
- BVB-Star Karim Adeyemi zahlt nach dem Gladbach-Ausraster eine hohe Geldstrafe.
- Die Sanktion liegt im oberen fünfstelligen Bereich und wird vom Gehalt abgezogen.
- Der Entscheid fiel nach einem internen Gipfel im Trainingslager in Marbella (SP).
Nach der Ankunft von Borussia Dortmund im Wintertrainingslager in Marbella (SP) kam es klubintern zu einem klärenden Gipfel. Im Fokus stand Karim Adeyemi – und sein Ausraster beim 2:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach beim letzten Spiel vor der Winterpause.
Nun ist die Entscheidung laut der «Bild»-Zeitung gefallen: Adeyemi muss eine hohe Geldstrafe zahlen. Nach Informationen aus Klubkreisen bewegt sich die Sanktion im oberen fünfstelligen Bereichen – wohl etwa rund 90’000 Euro. Die Summe wird direkt vom Monatsgehalt des Nationalspielers abgezogen.
Trainer Niko Kovač hatte bereits kurz nach dem Spiel angekündigt, den Vorfall intern aufzuarbeiten. «Das haben wir bisher nicht getan», sagte Kovač und stellte persönliche Gespräche in Aussicht. Diese fanden schliesslich im Trainingslager statt – allerdings ohne den Trainer selbst.
Das Gespräch führten Sport-Boss Lars Ricken und Sportdirektor Sebastian Kehl. Die Klubführung wollte die disziplinarische Entscheidung bewusst auf Management-Ebene regeln und Kovač aus der unangenehmen Rolle heraushalten.
Karim Adeyemi verdient beim BVB pro Jahr über sechs Millionen
Auslöser für den Gipfel war Adeyemis Verhalten im Gladbach-Spiel vor Weihnachten. Der Offensivspieler geriet mehrfach mit Gegenspieler Kevin Diks aneinander und legte sich später auch mit Schiedsrichter Sven Jablonski an.
Kovač reagierte und nahm Adeyemi nach 60 Minuten vom Platz. Nach dem Abpfiff drohte die Situation weiter zu eskalieren, ehe Kehl eingriff und bereits damals eine Strafe ankündigte.

Diese ist nun beschlossen. Trotz seines geschätzten Jahresgehalts von über sechs Millionen Euro dürfte die Sanktion ein deutliches Zeichen sein: Solche Ausraster will der BVB nicht tolerieren.
















