Uli Hoeness

    Bayern München: Uli Hoeness hätte Julian Nagelsmann nicht gefeuert

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    Deutschland,

    In einer Talkshow sprach Ehrenpräsident Uli Hoeness über die Nagelsmann-Entlassung. Mit diesem Entscheid bei Bayern München habe er nichts zu tun gehabt.

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    Eine Ikone bei Bayern München: Ehrenpräsident Uli Hoeness beim diesjährigen Oktoberfest. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Frühling wurde Julian Nagelsmann als Trainer des FC Bayern München entlassen.
    • Nun bezeichnete Uli Hoeness diese Entscheidung in einer Talkshow als «nicht klug».

    Uli Hoeness, Ehrenpräsident bei Bayern München, hat seine Meinung zu den jüngsten Veränderungen im Verein geäussert. «Den Trainer habe ich nicht ausgetauscht», betonte der 71-Jährige. Er fügte zum Thema Julian Nagelsmann hinzu, dass dies «nicht unbedingt klug» gewesen sei.

    Trotz der Möglichkeit, drei Titel zu holen, musste Nagelsmann im vergangenen Frühling gehen. Hoeness hatte zuvor Thomas Tuchel als «Ideallösung» bezeichnet.

    julian nagelsmann
    Trainer Julian Nagelsmann kurz vor der USA-Reise seiner Deutschen Nationalmannschaft. - keystone

    Er enthüllte auch, dass die Entscheidung ein Alleingang des damaligen Vorstandsbosses Oliver Kahn und Sportvorstand Hasan Salihamidžić war. Der Aufsichtsrat war nicht involviert und wurde erst spät informiert.

    Julian Nagelsmanns neue Rolle gefällt Hoeness

    Trotz seiner Kritik freut sich Hoeness über Nagelsmanns neue Position als Bundestrainer. «Der ist vollkommen unverbraucht, hat sich gut erholt. Der wird jetzt volle Fahrt nach vorne fahren», sagte er.

    Oliver Kahn
    Oliver Kahn musste seinen Platz bei Bayern München nach der vergangenen Saison räumen. - keystone

    Harte Worte fand der 71-Jährige auch für die Berufung von Oliver Kahn als Vorstandsvorsitzender. «Die Berufung von Oliver Kahn als Vorstandsvorsitzender war ein grosser Fehler», sagte er. Weiter fügte er hinzu, dass er und Karl-Heinz Rummenigge die Entscheidung rückgängig gemacht hätten.

    Hoeness äusserte sich auch kritisch über die heutigen Fussballer. Er stellte infrage, ob sie nach einer zehnjährigen Karriere bei Bayern bereit wären, hart zu arbeiten.

    Zukunft des FC Bayern

    Der FC Bayern hat mittlerweile Christoph Freund als Sportdirektor verpflichtet und es gibt Gerüchte um Max Eberl als möglichen Sportvorstand. Der Ehrenpräsident hofft auf eine stabile personelle Besetzung in den nächsten sechs bis zwölf Monaten.

    Ist Julian Nagelsmann die richtige Wahl als Bundestrainer?

    Zum Abschluss enthüllte Hoeness noch eine interessante Information über den Transfer von Harry Kane: «Wir haben nur 95 Millionen ausgegeben», schmunzelte er. Mit Bonus-Zahlungen könnte der Betrag jedoch auf 120 Millionen Euro steigen.

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