FC Zürich unterliegt Lausanne – Berisha-Tor wird aberkannt
Der FC Zürich verliert im Heimspiel gegen den FC Lausanne-Sport mit 1:2. Nach grosser Steigerung in der zweiten Halbzeit erfolgt der Schock in der Schlussphase.

Das Wichtigste in Kürze
- Der FC Zürich verliert sein Heimspiel gegen den FC Lausanne-Sport mit 1:2.
- Ein aberkanntes Berisha-Tor, eine Hack-Rettungstat und der Ausgleich sorgen für Aufregung.
- Dann fällt in der Nachspielzeit noch das Siegtor für die Waadtländer.
Gegen den FC Lausanne-Sport kassiert der FC Zürich die nächste Niederlage. Durch eine 1:2-Pleite fallen die Zürcher in der Super-League-Tabelle auf den achten Platz zurück.
Janneh zerzaust FCZ-Defensive
Lausanne strahlt in der Startphase durch den auffälligen Janneh immer wieder Gefahr aus. Einmal muss FCZ-Goalie Huber eingreifen, ansonsten bekommen seine Vorderleute die Situation aber gelöst.
Einzig mit einem Vujevic-Kopfball neben den Pfosten erzeugen die Zürcher etwas Torgefahr. Auf der Gegenseite belohnt sich Janneh mit dem Führungstor: Der Spanier zieht bei einem Konter alleine los, vernascht die passive FCZ-Defensive und netzt ein.

Nach der Pause geht die Janneh-Show weiter, sein nächster Alleingang endet aber mit einem Abschluss ins Aussennetz.
Berisha trifft – VAR schaltet sich ein
Dann wird der FCZ stärker, kommt durch Keny zum Abschluss. Dann wird es emotional: Ausgerechnet Berisha befördert den Ball ins Tor. Der Neuzugang trifft im Anschluss an einen Eckball traumhaft aus der zweiten Reihe.

Nur: Vujevic steht im Offside und überspringt den Ball. Der VAR schaltet sich ein und der vermeintliche Ausgleich wird zurückgenommen.
Doch der FCZ schöpft jetzt neue Hoffnung. Die Zürcher rennen an und belohnen sich in der 73. Minute – diesmal auch regulär. Palacio chippt das Leder auf Cavaleiro, der direkt abnimmt und per traumhaftem Volley in die lange Torecke trifft.
Hack-Rettungstat reicht nicht
Zehn Minuten vor Schluss schrammt Lausanne dann nur ganz knapp an der neuerlichen Führung vorbei. Kana Biyik überwindet Huber mit seinem Schuss, Hack rettet spektakulär vor der Linie. Spätestens jetzt ist das Heimpublikum richtig angezündet.
Doch Lausanne-Verteidiger Sow sorgt für den späten Stich ins FCZ-Herz: Er köpfelt eine Custodio-Ecke ins Gehäuse. Goalie-Huber macht keine gute Figur, weil er aus dem Tor eilt und den Ball nicht erwischt.

Für den FC Zürich geht es in der Super League am Samstag weiter: Das Hediger-Team reist nach Genf und trifft um 18 Uhr auf Servette.












