BSC Young Boys

YB feiert 2:1-Auswärtssieg beim FC Luzern

Mischi Wettstein
Mischi Wettstein

Bern,

YB kann auch in der Fremde wieder gewinnen: Die Berner gewinnen beim FC Luzern mit 2:1. Entscheidend wird ein Platzverweis gegen Ferreira kurz vor der Pause.

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Das sagt YB-Captain Loris Benito nach dem Sieg in Luzern. - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • YB bezwingt den FC Luzern auswärts mit 2:1.
  • Am Ende einer ausgeglichenen ersten Halbzeit fliegt Lucas Ferreira vom Platz.
  • Fernandes und Males treffen in Überzahl – der FC Luzern verkürzt vom Penaltypunkt.

Nach zuvor sieben Auswärtsspielen ohne Sieg kann YB in der Fremde wieder gewinnen: Mit 2:1 bezwingen die Berner den FC Luzern. Damit wächst der Vorsprung im Kampf um die Top 6 auf bereits neun Punkte an.

Wird YB die Saison noch auf einem europäischen Platz beenden?

Captain Loris Benito gibt nach dem Spiel zu: «Er Platzverweis hat das Spiel natürlich verändert. Wir haben es nochmal unnötig spannend gemacht. Aber es tut gut, einen Sieg einzufahren – vor allem auswärts.»

Der erfahrene Verteidiger ist mit der Leistung des Teams aber noch immer nicht vollständig zufrieden. «Ich glaube man kann uns schon gratulieren. Aber wir werden jetzt noch nicht in Euphorie ausbrechen.

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Das sagt Sandro Lauper nach dem Auswärtssieg beim FC Luzern. - Nau.ch

«Eine Rote Karte ist einfach ein Vorteil», sagt Sandro Lauper. «Wir waren in dieser Saison auch schon oft genug ein Mann weniger.» Er lobt den Gegner und fordert zu: «Wir müssen noch dominanter auftreten. Ich hoffe das Selbstvertrauen wächst jetzt von Tag zu Tag.»

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Das sagt Luzerns Pius Dorn nach der knappen Heim-Niederlage gegen YB. - Nau.ch

Luzerns Pius Dorn sagt: «Ich finde wir haben alles reingeworfen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass wir einen Mann weniger sind.» Dumme Gegentore seien es gewesen, die das Spiel entschieden hätten. «Wir haben es ganz gut gemacht – aber stehen mit leeren Händen da.»

Ausgeglichene Startphase

Die Zuschauer in Luzern sehen eine animierte Anfangsphase, in der sich beide Teams auf Augenhöhe begegnen. Bis zur ersten guten Möglichkeit vergehen aber zehn Minuten: Sanches haut die Kugel von der Strafraumkante übers Gehäuse.

Eine Doppel-Chance von Essende wird danach gleich zweimal von der FCL-Hintermannschaft geblockt. Doch dann werden die Luzerner gefährlich: Di Giusto beendet einen schön vorgetragenen Angriff mit einem Schuss ins Aussennetz.

FC Luzern YB
Lange verläuft das Spiel zwischen dem FC Luzern und YB relativ ausgeglichen. - Keystone

Es gestaltet sich ein ausgeglichenes Hin und Her mit kaum grossen Torchancen. Kurz vor der Pause dann der Schock fürs Heimteam: Ferreira sieht Gelb-Rot. Für ein taktisches Foul an Sanches hatte der Youngster zuvor Gelb gesehen, ehe er in der 42. Minute Gigovic auf den Fuss steht.

YB bleibt geduldig, erspielt sich aber auch wenige Top-Chancen. Seoane reagiert mit einem offensiven Wechsel und bringt Edeljoker Bedia für Verteidiger Bukinac. Sekunden später fällt das Führungstor: Ein abgefälschter Fernandes-Schuss findet den Weg ins Netz.

Luzern YB
YB geht in Führung. - Keystone

Die Gäste verpassen es aber, das zweite Tor nachzulegen. Abgesehen von einem Bedia-Schuss, den Goalie Loretz entschärft, wird es kaum gefährlich.

Joker Males profitiert von Loretz-Patzer

In der 79. Minute fällt das Tor aber doch noch: Die eben erst eingewechselten Males und Fassnacht spielen einen Doppelpass und der erstgenannte zieht ab. FCL-Goalie Loretz sieht hier ganz schlecht aus: Der Ball flutscht ihm durch die Beine.

Doch das Spiel ist damit noch nicht entschieden. Die Luzerner wagen sich nach vorne und werden umgehend belohnt: Monteiro bekommt den Ball im Strafraum an den Arm und der VAR meldet sich. Den fälligen Penalty verwandelt Karweina durch die Mitte.

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Das sagt Matteo di Giusto nach der Heim-Niederlage gegen YB. - Nau.ch

Damit kommt es doch noch zu spannenden Schlussminuten. Die Luzerner schöpfen neuen Mut und die Berner wirken nicht vollkommen souverän. Bedia vergibt den Matchball, aber auch der FCL trifft nicht mehr – es bleibt beim 2:1.

Gerardo Seoane
Beim FC Luzern, wo er seine Trainerkarriere lancierte, bricht Gerardo Seoane mit YB den Auswärts-Fluch. - Keystone

Für YB geht es am Sonntag in der Super League mit dem Berner Derby weiter: Das Seoane-Team empfängt um 16.30 Uhr Leader Thun im Wankdorf. Der FC Luzern reist bereits am Samstag (20.30 Uhr) nach Lugano.

Kommentare

User #4927 (nicht angemeldet)

Schönes Bild der Tabelle 💪💪💪 Alle Zürcher Clubs am Ende 💪💪💪💪

User #6360 (nicht angemeldet)

Auch der Schiri kann die Thuner nicht stoppen. Das beste wäre ein 2:2 für die Fans und es bleibt am Strich weiter spannend. Hopp Thuuun!

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