Patrick Fischer

    Patrick Fischer: Jetzt ist bekannt, wie schnell Ex-Nati-Trainer fuhr

    Nicola Wittwer
    Nicola Wittwer

    Fribourg,

    Bereits im Jahr 2019 wurde Patrick Fischer straffällig. Der damalige Trainer der Eishockey-Nati fuhr auf der Autobahn deutlich zu schnell.

    Patrick Fischer
    Patrick Fischer war in der Vergangenheit zweimal straffällig. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Patrick Fischer wurde im März 2019 auf der Autobahn mit 164 km/h erfasst.
    • Der Eishockey-Coach zahlte daraufhin eine Busse.
    • Als der Impf-Schwindel aufflog, zahlte er wegen des ersten Vergehens 11'000 Franken nach.

    Vergangene Woche kam die Urkundenfälschung von Patrick Fischer aus dem Jahr 2021 ans Licht. Der mittlerweile ehemalige Nati-Trainer fälschte während der Corona-Pandemie ein Impfzertifikat, um mit der Hockey-Nati an die Olympischen Winterspiele 2022 in China zu reisen.

    Trübt die Entlassung von Patrick Fischer deine Vorfreude auf die Heim-WM?

    Fischer sagte am Montag der letzten Woche: Bis auf den Corona-Schwindel habe er sich stets an Das geltende Recht gehalten.

    Doch im Zuge des Skandals wurde bekannt, dass Fischer schon vor der Urkundenfälschung straffällig war. 2019 leistete er sich eine grobe Verletzung der Verkehrsregeln.

    164 km/h statt 120

    Der Strafbefehl liegt dem «Tages-Anzeiger» vor – und verrät: Fischer fuhr im März 2019 – auf einer Autobahn in der Nähe von Winterthur – 37 km/h zu schnell. Der damalige Nati-Coach wurde mit 164 km/h erfasst.

    Nach Abzug der Sicherheitsmarge von 7 km/h war er noch 37 km/h über dem Erlaubten.

    Patrick Fischer zahlte deshalb eine Busse in Höhe von 2200 Franken und musste die Verfahrenskosten in Höhe von 800 Franken übernehmen.

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    Nati-Trainer Patrick Fischer gesteht die Fälschung eines Covid-Zertifikats. Zwei Tage später wird er entlassen. - SIHF

    Das war aber nicht alles: Fischer sollte auch 25 Tagessätze zu je 440 Franken, also 11'000 Franken, zahlen. Weil aber eine Probezeit von drei Jahren angesetzt wurde, blieb diese Geldstrafe zunächst aus.

    Jahre später fiel der heute 50-Jährige dann mit seinem Impf-Schwindel auf. Die Folge: Neben einer weiteren Busse musste er die aufgeschobenen 11'000 Franken doch noch zahlen.

    So zahlte Patrick Fischer für die beiden Straftaten zusammen beinahe 40'000 Franken.

    Spieler und Trainer geben erstmals Auskunft

    Eine Woche nach der Entlassung des erfolgreichsten Trainers der Nati-Geschichte stand die Eishockey-Nati am Mittwoch in Biel erstmals Rede und Antwort.

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    Jan Cadieux und Lars Weibel stellen sich nach dem Fischer-Aus den Medien-Fragen. - keystone

    Was die Nati-Stars zum ganzen Wirbel sagen, liest du hier. Die Äusserungen von Nati-Direktor Lars Weibel und Fischers Trainer-Nachfolge Jan Cadieux hörst du hier.

    Am Donnerstag und Freitag steht in Biel je ein Testspiel gegen Ungarn auf dem Programm (jeweils ab 19.45 Uhr). Das erste Spiel an der Heim-WM in Zürich und Fribourg bestreiten die Schweizer am Freitag in drei Wochen in Zürich gegen die USA.

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    Kommentare

    User #6241 (nicht angemeldet)

    Volles Rohr! Meh Dräck!!!

    User #6019 (nicht angemeldet)

    Lasst fischi endlich in Ruhe 😡wie viele waren bei Corona mit einem gefälschten Zertifikat unterwegs.und es fahren viele zu schnell.KEINER MERKT WAS 😟.Komische Welt in der mir leben.findet ihr nicht auch?

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