Patrick Fischer: Nati-Stars reden erstmals über Trainer-Entlassung
Maulkorb weg! Die Spieler der Hockey-Nati sprechen erstmals über das Out von Nationaltrainer Patrick Fischer. «Es kam überraschend», sagt Sven Andrighetto.
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Das Wichtigste in Kürze
- Die Spieler der Hockey-Nati äussern sich erstmals zum Fall Patrick Fischer.
- Andrighetto: «Es kam überraschend.» Trotzdem wolle man jetzt gute Stimmung hinbringen.
- Gaëtan Haas sagt, dass die Mannschaft Ruhe brauche.
- Und ist das Team nach dem Josi-Brief gespalten, Leonardo Genoni?
Nach dem Out von Patrick Fischer als Nati-Coach verpasste der Verband den Spielern für die nächsten Tage einen Maulkorb. Dieser ist nun weg. In Biel sprechen die Schweizer Nati-Stars erstmals über den Corona-Knall an der Bande.

«Es ist eine spezielle Situation, das passiert nicht alle Tage. Es kam auch für uns überraschend», gesteht Sven Andrighetto.
Der Zürcher ist nach Playoff-Out und Viertelfinal-Verletzung mit dem ZSC heute in der Tissot Arena zurück auf dem Eis. «Wir bekommen den Rummel auch mit.»
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In Biel absolviert die Schweiz am Donnerstag und Freitag zwei Testspiele gegen Ungarn. Noch 23-mal schlafen, dann geht die WM mit dem Duell gegen die USA los. Doch kann man sich im ganzen Rummel rund um den Fall Patrick Fischer überhaupt fokussieren?
«Es ist jetzt gerade schon ein bisschen viel», sagt der Stürmer. «Es ist aber eine Heim-WM und wir wollen eine gute Stimmung hinbringen für die ganze Schweiz. Wir wollen uns auf das konzentrieren, was wir beeinflussen können. Die Vorfreude ist nach wie vor sehr gross.»
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Gaëtan Haas sagt, dass es eine sehr schwierige Woche war. «Ich hoffe, dass dieses Thema nach heute geschlossen ist und es auf der Seite ist. Wir brauchen Ruhe.»
Leonardo Genoni: «Es gibt verschiedene Meinungen im Team»
Schon viele Jahre unter Patrick Fischer spielte auch Goalie Leonardo Genoni.
Er selbst sei «erstaunt» gewesen, als er von Fischers Vergehen hörte. «Das trifft es am besten.»
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Genoni erinnert sich zurück an Olympia 2022. Dass Fischer dort ungeimpft mitreiste, «das hätte ich nie für möglich gehalten».
Letzten Montag reagierte Captain Roman Josi auf das Fischer-Out mit einem Brief an den Verbands-Boss. Darin forderte ehr die Rückkehr des entlassenen Trainers für die Heim-WM.
«Wir haben verschiedene Meinungen im Team», sagt Genoni. Dass die Hockey-Nati aber gespalten sei, das verneint der Torhüter vehement. «Wir haben ein Ziel und das ist diese Weltmeisterschaft, es gibt keine Spaltung im Team.»












